Der Journalismus der Zukunft nennt sich auch unternehmerischer Journalismus. Doch was bedeutet das und was ist ein unternehmerischer Journalismus?

Digitale Medien

Der unternehmerische Journalismus ist die Zukunft

Foto: geralt / pixabay.com

Das Feld der journalistischen Tätigkeiten hat sich gerade durch die digitalen Medien in der heutigen Zeit enorm erweitert. Viele Jugendliche wollen mittlerweile “irgendwas mit Medien machen”. Es gibt einen Spruch, der heißt: “Wer nichts wird, wird Wirt”. Heute kann man eher sagen: “Wer was aus sich machen will, wird Influencer”. Gutes Beispiel hierfür ist der bekannte YouTube Kanal “Bibis Beauty Palace”. Immer mehr Leute präsentieren sich in den sozialen Netzwerken und verdienen ihr Geld damit. Sozusagen als Quereinsteiger. In der Medienbranche sein eigenes Ding zu machen war noch nie unkomplizierter als heute. Der Journalismus in dem jetzigen und zukünftigen digitalen Zeitalter hat sich damit zu einer nie langweilig werdenden Branche entwickelt.  Für viele auch zu einem spannenden Berufsfeld.

Freie Journalisten

Wer heutzutage also journalistisch tätig sein möchte, hat mehrere Möglichkeiten als die Festanstellung bei einem Verlag oder als freier Journalist mehreren Verlage zu bedienen. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen arbeiten immer mehr freie Journalisten nicht mehr ausschließlich im klassischen Journalismus. Viele gehen über in den Bereich Presse-und Öffentlichkeitsarbeit. Damit kommen sie aber in einen Interessenkonflikt. Einige Journalistenverbände und Gruppen fordern eine strikte Trennung der Tätigkeit von Journalismus und Pressearbeit.

Journalismus – ein Beruf mit Tradition

Journalismus ist ein Beruf mit einer langen Tradition. Bereits Anfang des 17. Jahrhunderts wurde Journalismus betrieben. Der Begriff „Journalist“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Im Prinzip kann sich jeder als Journalist bezeichnen der schon einmal Texte veröffentlicht hat. Eine Anstellung in einem Unternehmen oder Verlag wird allerding schwierig ohne Ausbildung oder Studium.

Quereinstieg in den Journalismus

YouTube, Twitter und Instagram machen es uns zwar einfach in den journalistischen Bereich einzusteigen. Aber ist ein Blog überhaupt erfolgversprechend? Das Ergebnis und die Qualität des Artikels oder des Beitrags ist entscheidend. Der Erfolg wird somit wahrscheinlicher wenn man etwas richtig gelernt hat. Je besser der Beitrag journalistisch aufgearbeitet ist desto mehr Leser wird er bekommen. Wer also den Schritt in die Selbstständigkeit bzw. in den unternehmerischen Journalismus wagt, sollte sich fit machen für seine berufliche Zukunft. Für eine Unternehmensgründung im Journalismus ist eine gute Allgemeinbildung, Belastbarkeit und Kreativität von Vorteil. Ebenfalls sollten Sie mit Stress umgehen können, digitale Medien verlangen News in Echtzeit. Auf der in Deutschland neuen und einmaligen Journalisten Akademie, können Sie sich, für einen Lehrgang mit qualifizierten Dozenten, anmelden. Eine gute Alternative zum Volontariat und zum Publizistikstudium mit starker Praxisorientierung.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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