Ohne Zweifel ist ein moderner Haushalt einfacher zu beherrschen, als dies noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Viele Haushaltsgeräte werden heute nicht einfach nur elektrisch betrieben, sie besitzen oft auch eingebaute Mikroprozessoren, mit deren Hilfe unterschiedliche Programme vollautomatisch ablaufen. In dieser Beziehung wird es den Haushaltsmitgliedern also leicht gemacht. Trotzdem bleiben noch genügend Punkte übrig, die es zu organisieren gilt, wobei dies nicht allein den Haushalt betrifft, sondern ebenso den gesamten Freizeitbereich und mitunter auch das Berufsleben. Der Haushalt ist das Zentrum, die Schaltzentrale, über die sich der Single wie auch Paare oder ganze Familien organisieren.

Interessanterweise werben viele Geräte für Haushalt und Freizeit mit Zeitersparnis. Zeit, die das jeweilige Gerät weniger für seine Arbeit benötigt, aber vielmehr natürlich Zeit, die die Haushaltsmitglieder durch die Anschaffung genau dieses Gerätes einsparen. Trotzdem herrscht in fast jedem Haushalt ein Mangel. Der Mangel an Zeit. Früher sah dies anders aus. Viele Tätigkeiten mussten manuell erledigt werden. Der heute noch geläufige Begriff „Waschtag“ kommt nicht von ungefähr. Bis zur Entwicklung des Waschvollautomaten wurde üblicherweise ein kompletter Wochentag zum Wäschewaschen eingeplant. Eine Mahlzeit zubereiten? Heute selbst bei etwas aufwendigeren Menüs vielleicht eine Stunde. Früher wurden hierfür mindestens zwei, oft auch drei oder vier Stunden eingeplant und ein Geschirrspüler stand danach auch nicht zur Verfügung. Heizung? Ein Griff am Thermostat und es wird warm. Früher bedeute eine warme Stube zuerst den Gang in den Kohlenkeller, um die Kohle im Eimer zum Stubenofen oder dem Küchenofen zu schleppen. So könnte es endlos weitergehen.

Zeit ist nicht nur Geld

Aber trotz all der Zeitersparnis, dank moderner Geräte, fehlt die Zeit an allen Ecken und Enden. Das hängt natürlich damit zusammen, das die eingesparte Zeit nun in Beruf und Freizeit investiert wird. Dabei kommt es immer stärker zu einer sogenannten Diversifikation. Darunter versteht sich, dass der moderne Mensch die verschiedenen Angebote zur Gestaltung der Zeit vermehrt in Anspruch nimmt. Das führt dazu, das ein nicht geringer Teil der Freizeit mit der Fahrt zu den jeweiligen Terminen und natürlich auch der Rückfahrt verplant ist. In der Logistik wird hierbei von der Wegezeit gesprochen.
Um dies alles zu organisieren, kann ein weiteres Gerät genutzt werden, das erst seit einigen Jahren ein ständiges technisches Mitglied des Haushaltes ist, das Smartphone. Aber so richtig geeignet ist das moderne Handy als Terminplaner nicht. Es fehlt der große Überblick und je nach verwendeter App kann die Einstellung eines Termins und eventuell eines Warn- oder Weckgeräusches mittelschwere Programmierkenntnisse verlangen und eben auch wieder Zeit, die nicht vorhanden ist.

Viel besser geeignet ist ein großer Wandkalender mit einer Monats- oder sogar einer Jahresübersicht. Dieser Wandkalender wird an einer geeigneten Stelle, wie etwa in der Küche befestigt und bietet jeden Morgen beim Frühstück die aktuelle Terminübersicht. Diesbezüglich kann man sich auch im Internet informieren und einen geeigneten Kalender gestalten. Persönlicher geht es kaum, und wenn dann noch neben dem Wandkalender ein Kugelschreiber oder Filzstift, an einer Schnur befestigt, hängt, lassen sich sofort alle Termine eintragen und keiner wird mehr verpasst, der nicht verpasst werden soll.

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou

Despina Tagkalidou ist Auszubildende zur "Kauffrau für Marketingkommunikation" beim ARKM Online Verlag in Gummersbach. Neben ihren täglichen Aufgaben in den Bereichen Werbung, Public Relations, Messe und Design unterstützt sie die Mittelstand-Nachrichten in Form von aktuellen Meldungen.