– Während bundesweite Kriminalitätsrate 2017 um 10% sank, verdoppelte sich die Zahl der Cyberkriminalfälle seit 2015
– 40% der Deutschen sind sich der wachsenden Bedrohung durch Cyberkriminalität nicht bewusst
– Banken und private Finanzen immer noch häufigstes Angriffsziel von Hackern

Während die Kriminalitätsrate in Deutschland auf Rekordtief sinkt, erreichen die Fälle von Cyberkriminalität einen neuen Höchstwert. Das Bundeskriminalamt erfasste 2017 insgesamt 108.000 Fälle im Bereich der digitalen Kriminalität, womit sich die Anzahl der Hackerangriffe in drei Jahren mehr als verdoppelt hat. Obwohl Experten von einer weitaus höheren Dunkelziffer ausgehen, ergaben Umfragen, dass 40% der Deutschen dennoch keine Angst vor Angriffen aus dem Netz haben.

Quelle: pixabay.com/ geralt

Die anhaltende Vernetzung macht Cyberkriminalität zu einem lukrativen Geschäft. Besonders private Finanzen und Online-Banking sind für Internetkriminelle attraktive Angriffsziele. Der Pressesprecher der Plattform betrug.de, hierzu: “Das größte Problem ist die Unwissenheit gegenüber Cyberkriminalität. Jahr für Jahr beobachten wir, wie die Wahl der Delikte neue Höchstwerte erreicht und doch sind sich die wenigsten bewusst, wie akut die Gefahr aus dem Netz ist. Diese Sorglosigkeit macht sie zur perfekten Beute.”

Die Zahl der Cyberkriminalfälle hat mittlerweile die Anzahl der jährlichen Wohnungseinbrüche erreicht. Doch obwohl viele Deutsche ihre eigenen vier Wände gegen Einbrüche sichern, schützen die wenigsten ihr digitales Zuhause in Form von Handy, Tablet, Computer und Co. Dabei braucht es oftmals nur wenige und simple Vorsichtsmaßnahmen, um sich vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Die Verwendung sicherer Passwörter, regelmäßige Überprüfung
des eigenen Bankkontos und Aktualisierung von Software sind effektiveSchutzmaßnahmen gegen die steigende Gefahr hinter dem Display. Dennoch wurden bereits mehr als 40% der Deutschen mindestens einmal Opfer von Cyberkriminellen.

Quelle: news aktuell GmbH

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Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche befindet sich aktuell in der Vorbereitung zum Studium. Sie absolviert in unserer Redaktion ihr Jahrespraktikum. Im Anschluss will Sie "Medienmanagement" studieren. In unserer Redaktion ist sie aktuell für den Newsdesk zuständig und hält Ausblick nach aktuellen und für unsere Leser wertvollen Informationen. Sie ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de direkt erreichbar.
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