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Bürogebäude: Kosten langfristig senken durch energetische und nachhaltige Bauweise

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Bild von Pawel Grzegorz auf Pixabay.

Ein modernes Bürogebäude steigert nicht nur die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter, sondern hat viele weitere Vorteile. Deshalb entscheiden sich immer mehr Unternehmen für den Bau einer neuen Gewerbeimmobilie und gegen eine Sanierung alter Räumlichkeiten. Aber welche Vorteile sind das und welche Fallstricke gilt es dabei zu vermeiden?

Warum wird der Neubau von Bürogebäuden für viele Unternehmen immer interessanter?

Wird ein neues Gebäude errichtet, egal ob privat oder gewerblich, werden längst zahlreiche Themen berücksichtigt, die noch vor einigen Jahren kaum Beachtung fanden. So rückt bei Büroimmobilien vor allem die Energieeffizienz immer mehr in den Fokus. Immer mehr Nutzer und Investoren berücksichtigen Nachhaltigkeitsaspekte und tun damit sowohl der Umwelt als auch dem eigenen Geldbeutel und Image etwas Gutes. Zudem ist die Qualität des Bürogebäudes und des Arbeitsplatzes eine zentrale Botschaft für die künftigen Mitarbeiter und Kunden. Tageslichtdurchflutete, helle Räume, ein ideales Raumklima und ein ansprechendes Architekturdesign zahlen sich in der Regel immer aus. Zukunftsgerichtete Unternehmen, die Transparenz möchten und von einer offenen Kommunikation leben, sollten das auch im Büro ausdrücken. Triste, dunkle und enge Räumlichkeiten, die schlecht belüftet und miserabel geheizt sind, sind in einem modernen Unternehmen längst Geschichte.

Warum ist eine gute Planung wichtig und welche Faktoren spielen dabei eine elementare Rolle?

Beim Bau eines Bürogebäudes müssen einige wichtige Aspekte im Vorfeld bedacht und geplant werden. So muss nicht nur entschieden werden, welches Design und welche Bauart die Immobilie letzten Endes haben soll, sondern natürlich muss auch ein passendes und möglichst zentral gelegenes Grundstück zur Verfügung stehen, auf dem sich der Bau realisieren lässt. Die Finanzierung sollte selbstverständlich ebenfalls stehen, denn im Vorfeld muss genau berechnet werden, welche Projekte wie viel Geld kosten und welche sich auch tatsächlich in die Realität umsetzen lassen. Es ist außerdem wichtig, im Zuge dessen verschiedene Anbieter und Firmen zu vergleichen, denn nur so kann der Bau des Bürogebäudes möglichst kostengünstig durchgeführt werden. Nicht zuletzt müssen sich Unternehmer unbedingt auch um die nötigen baurechtlichen Genehmigungen kümmern, bevor die Baustelle eröffnet werden kann.

Warum ist besonders die energetische und nachhaltige Bauweise wichtig und worauf kommt es an?

Der Aspekt vom nachhaltigen Bauen umfasst die Vorstellung, dass bei der Planung, der Konstruktion und im Betrieb wirtschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigt werden und so spielen Nachhaltigkeitsaspekte längst eine große Rolle in der Bevölkerung. Auch im Gebäudebau zeichnet sich eine moderne Bauweise durch viele nachhaltige und energetische Vorteile aus. Eine Büroimmobilie mit zertifizierter Nachhaltigkeit bietet dem Nutzer und Betreiber nicht nur eine bessere Planungssicherheit, sondern in der Regel auch eine deutlich bessere Bauqualität. Mit modernen Konzepten, die insbesondere die Bereiche Reinigung, Energie und Instandhaltung optimieren, lassen sich zudem die Betriebskosten des Unternehmens signifikant reduzieren.

Wie lassen sich dadurch langfristig die Kosten für den Energiebedarf senken?

Bei einer nachhaltigen Bauweise kommen in der Regel nachhaltige Baustoffe und Dämmstoffe zum Einsatz. Diese sind zwar während der Bauphase nicht gerade die günstigste Alternative, zahlen sich allerdings langfristig aus. So garantiert eine gute Dämmung aus nachhaltigen Materialien wie beispielsweise Schafwolle nicht nur ein hervorragendes Raumklima, sondern führt auch nachweislich zu einer Senkung der Heizkosten. Zudem können die Energiekosten durch die Implementierung moderner Geothermie- und Solaranlagen nachweislich gesenkt werden, denn so produziert das Bürogebäude einfach die benötigte Energie selbst. Nicht zuletzt erreichen Unternehmen durch eine regelmäßige Kontrolle des Energieverbrauchs häufig große Einsparpotenziale. Dies funktioniert besonders gut mit smarten Technologien, denn Geräte und Maschinen können damit so programmiert und gesteuert werden, dass sie nur dann Energie verbrauchen, wenn sie auch tatsächlich benötigt werden.

Welche Fallstricke gilt es dabei zu beachten?

Damit ein Bürogebäude unter ökologischen Gesichtspunkten nachhaltig ist, sollte es stets aus umweltfreundlichen Materialien errichtet werden. Ökologische Baustoffe zeichnen sich dadurch aus, dass sie umweltschonend hergestellt und entsorgt werden können. Ökologisch sind unter anderem Baustoffe wie Natursteine, Ziegel, Lehm, Naturfarben, Klebstoffe auf Pflanzenbasis, hochwertige und mehrfachisolierte Fenster mit Wärmedämmung sowie natürliche Dämmstoffe wie Hanf oder Kokos. Nicht nachhaltig sind hingegen Materialien wie Dämmwolle, Lacke, Kies, Sand oder Kunststoffe auf Rohölbasis. Beim nachhaltigen Bauen kommt es aber nicht ausschließlich darauf an, welche Materialien zum Einsatz kommen, sondern auch deren Langlebigkeit ist ein wichtiger Aspekt. So wird vermieden, dass ein nachhaltiges Bürogebäude nach wenigen Nutzungsjahren aufwändig saniert werden muss. Letzten Endes spart das Unternehmen damit ebenfalls Kosten und trägt aktiv zum Umweltschutz bei.

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