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Bitcoin kaufen – die 5 besten Anbieter

Erstmals wurde bereits im Jahr 2007 am Konzept des Bitcoin gefeilt – Anfang 2009 hat die Kernsoftware die ersten 50 digitalen Coins auf den Markt gebracht. Der damalige Wert lag im Cent-Bereich. Heute muss man schon recht tief in die Tasche greifen, wenn man einen ganzen Coin erwerben will. Anfang Januar 2020 lag der Preis des Bitcoin bei rund 8.000 US Dollar – und liegt somit um die 11.000 US Dollar hinter dem Allzeithoch, das Ende 2017 aufgestellt wurde.

Bild: pexels.com/Jason Appleton

Kurshistorie erinnert an eine Achterbahnfahrt

Wer schon zu Anfangszeiten in den Bitcoin investiert hat, der durfte sich Ende 2017 freuen, als die Kryptowährung beinahe die 20.000 US Dollar-Marke übersprungen hat. Jedoch nur dann, wenn auch zu diesem Zeitpunkt verkauft wurde. Denn kurz nach Weihnachten folgte der Absturz: Von 20.000 US Dollar auf 10.000 US Dollar – Ende 2018 bewegte sich die Mutter aller Kryptowährungen bei gerade einmal 3.500 US Dollar. Ein Verlust von unglaublichen 80 Prozent.

Der Bitcoin sorgte erst wieder Anfang 2019 für positive Schlagzeilen. Auf einmal konnte nämlich ein nicht ganz so zu erwartendes Comeback beobachtet werden: Innerhalb von Wochen kletterte der Preis des Bitcoin auf fast 14.000 US Dollar – plötzlich sprach man davon, das Allzeithoch aus dem Jahr 2017 könnte noch im Sommer 2019 eingestellt werden.

Doch Libra, die Kryptowährung aus dem Hause Facebook, die einen wesentlichen Einfluss auf das Comeback des Bitcoin hatte, fungierte wenig später auch gleich wieder als Bremse. Denn die harten Abrechnungen der Kritiker und der Umstand, dass renommierte Partner – wie etwa Mastercard und VISA – das Projekt verlassen haben, sorgten für eine Trendumkehr. Auf einmal lag der Bitcoin wieder bei 6.500 US Dollar.

Die Top-Anbieter im Überblick

Bild: pexels.com

Die Volatilität des Kryptomarkts darf keinesfalls unterschätzt werden. Wer also in den Bitcoin investiert, der muss sich von Anfang bewusst sein, dass man hier durchaus hohe Gewinne verbuchen kann, sofern man den Markt richtig eingeschätzt hat. Geht es aber in die andere Richtung, so sind Verluste vorprogrammiert. Aus diesem Grund sollte man nur Geld investieren, das nicht tatsächlich benötigt wird – dessen gänzlicher Verlust sozusagen zu verschmerzen wäre.

Möchte man Coins des Bitcoin kaufen, so ist es ratsam, im Vorfeld einen Bitcoin Börsen Vergleich durchzuführen. Einerseits muss man sich vergewissern, dass überhaupt die Kryptowährung Bitcoin angeboten wird, andererseits geht es auch um etwaige Mindesteinzahlungen wie Handelsgebühren.

Plus 500

Die Mindesteinzahlung liegt bei 100 US Dollar bzw. 100 Euro. Es fallen keine Kommissionsgebühren an; hier gibt es nur den Spread. Neben dem Bitcoin gibt es noch einige Kryptowährungen – so beispielsweise Ether, Litecoin, Ripple oder auch IOTA.

eToro

Die wohl bekannteste Plattform im deutschsprachigen Raum. Die Mindesteinzahlung beträgt 200 US Dollar bzw. 200 Euro. eToro verzichtet ebenfalls auf eine Kommissionsgebühr; auch hier gibt es nur den Spread. eToro überzeugt mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kryptowährungen – so gibt es hier unter anderem DASH, Ethereum Classic, NEO wie auch Cardano.

Markets.com

Hat man sich für Markets.com entschieden, so ist eine Mindesteinzahlung von 100 US Dollar bzw. 100 Euro vorzunehmen. Auch Markets.com verzichtet auf die Kommissionsgebühr – hier gibt es nur den Spread. Neben dem Bitcoin stehen noch die digitalen Währungen Ether, DASH, Ethereum Classic sowie Ripple und Litecoin zur Verfügung.

xtb

Die Mindesteinzahlung beläuft sich auf 250 US Dollar bzw. Euro. Auch hier ist nur der Spread zu berücksichtigen – auf Kommissionsgebühren wird verzichtet. Über xtb kann man mit Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash, Ripple wie IOTA handeln.

IQ Option

IQ Option verzichtet auf eine Mindesteinzahlung. Des Weiteren fallen hier auch keine Kommissionsgebühren an – hier gibt es ebenfalls nur den Spread. Neben dem Bitcoin stehen noch die Kryptowährungen IOTA, Ether, NEO, Litecoin wie Cardano zur Verfügung.

Anleger müssen achtsam sein

Ganz egal, über welchen Anbieter Bitcoins gekauft werden: Investiert man Geld, so geht man ein nicht zu unterschätzendes Risiko ein – wobei natürlich auch hohe Gewinne möglich sein können. Hat man in den Bitcoin investiert, so ist es wichtig, die Prognosen wie Markentwicklungen im Auge zu behalten.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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