Franklin. Nach Toyota und Honda muss auch der japanische Autohersteller Nissan massenhaft Autos in die Werkstätten rufen. Insgesamt würden 540 000 Autos zurückgerufen, teilte die Nordamerika-Tochter des Unternehmens am Mittwoch in Franklin (US-Bundesstaat Tennessee) mit.

Bei den restlichen Autos sollten Ungenauigkeiten der Tankuhr korrigiert werden. Das Problem mit der Tankuhr könne auch bei einigen der von den Bremsproblemen betroffenen Fahrzeuge auftreten. Überwiegend werden Fahrzeuge zurückgerufen, die in den USA verkauft wurden. Ob auch deutsche Autos betroffen sind, blieb zunächst unklar. Nissan liegen nach eigenen Angaben keine Berichte über Verletzungen oder gar Todesopfer vor. Bislang habe es drei Berichte über Probleme mit dem Bremspedal gegeben. Dabei sei ein Einzelteil gebrochen.

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