Akku Gerät: Vorteile und Pflege
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Die Vorteile und Pflege von Akku-Geräten

Heutzutage werden bei anfallenden Arbeiten oftmals Akkugeräte verwendet, schließlich bieten diese zahlreiche Vorteile. Doch sind bei der Pflege von Akkus auch einige Dinge zu beachten. 

Worum es sich bei einem Akku handelt

Ein sogenannter Akku ist das Kurzwort für den Akkumulator. Bei diesem handelt es sich quasi um ein Mini-Kraftwerk, welches Energie speichert und auch abgibt – ähnlich wie bei einer Batterie. Ein Akku ist lange, allerdings aber nicht unbegrenzt nutzbar. Dies ergibt sich daraus, dass der Akku die Entladungsreaktion einer Batterie umkehren kann.

Aufgrund neuer Technologien sind einst moderne Akkutypen entstanden, welche auch anspruchsvollen mobilen Geräten ausreichend Kraft zur Verfügung stellen können. Unter anderem bei Elektrowerkzeugen wie Stichsägen müssen mehrere Akku-Zellen in einem Akku-Pack verbunden sein – nur so kann all die benötigte Energie zur Verfügung gestellt werden.

Akku gegen Benzin Rasenmäher

Bei einem Rasenmäher gibt es so einige Unterschiede zwischen Akku und Benzin. So punktet ein Akku Rasenmäher unter anderem damit, dass dieser leichter ist und weniger laute Geräusche als ein benzinbetriebener Rasenmäher ist.

Darüber hinaus entstehenden bei den Akku Geräten keine geruchsbelästigenden Abgase, zudem haben diese einen enorm geringeren Wartungsaufwand: So müssen weder Zündkerzen ausgetauscht werden noch das Benzin wieder nachgefüllt werden. Im Internet gibt es diverse Webseiten für Akku Geräte.

Akku gegen kabelgebundene Heckenschere

Auch bei einer Heckenschere punktet der Akku mit seinen Vorteilen: So hat man beim Akku Gerät beispielsweise eine größere Bewegungsfreiheit, da hier nicht ständig auf das Kabel geachtet werden muss. Darüber hinaus werden für das Akku Gerät weder Verlängerungskabel noch Steckdosen benötigt.

Lithium-Ionen Akku-Packs und deren Pflege

Bei den Lithium-Ionen Akku-Packs sind einige Dinge zu beachten, um diese stets richtig zu pflegen:

1) Ladevorgänge

Lithium-Ionen Akkus sollten ausschließlich mit entweder mitgelieferten oder kompatiblen Ladegeräten aufgeladen werden. Auch ist darauf zu achten, den Akku nicht auf Dauer im Ladezustand zu behalten: Ein stets zu 100 Prozent voller Akku hat eine kürzere Lebenszeit.

Einzige Ausnahme: Geräte, welche über eine Ladehaltungselektronik verfügen. Hierbei wird der Akku überwacht, teilweise entladen und wieder geladen.

2) Betriebszustand

Sollten kurze Unterbrechungen beim Arbeiten mit jenem Akku Gerät entstehen, so ist das Gerät dazwischen nicht abzuschalten. Der Wiederanlauf des Motors sorgt nämlich für einen erhöhten Stromverbrauch. Des Weiteren sollte der Akku des Geräts nach einem Einsatz nicht vollständig entladen sein.

3) Regelmäßige Inbetriebnahme

Die Lebensdauer des Akkus kann sich verkürzen, wenn das Gerät nicht regelmäßig genutzt wird. Werden alle Akku Geräte lediglich ab und an kurz verwendet, ist es ratsam, einen Akku für mehrere Geräte zu verwenden. Sollte das Gerät doch länger mal nicht benutzt worden sein, so ist es ratsam, den Akku vor Verwendung erst zu entladen und anschließend wieder neu aufzuladen.

4) Aufbewahrung

Die für einen Lithium-Ionen Akku besten Temperaturen zur Einlagerung betragen zwischen 10 °C und 25 °C Grad. Von einer Lagerung im Gartenhaus ist unbedingt abzusehen, da es darin im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt für die Akkus ist. Ebenso sollten keine völlig entladenen Akkus eingelagert werden.

5) Alterung

Auch wenn die Akkus nicht genutzt werden, altern die Li-Ion-Zellen dennoch. Folglich ist auch nur mäßig oder gar nicht nachzuladen, wenn eine längere Einlagerung geplant ist. Einer Tiefentladung bei längerer Lagerung kann ebenso vorgebeugt werden: So ist der Ladestand von Zeit zu Zeit zu überprüfen und je nach Bedarf nachzuladen.

Achtung: Hohe Temperaturen begünstigen auch die Alterung.

6) Entsorgung

Grundsätzlich gilt für Akkus: Auch hochwertige Akkus halten nicht ewig.

Lässt sich der Akku nicht mehr aufladen, gibt es zwecks einer Entsorgung die folgenden Möglichkeiten:

  1. a) Abgabe an der nächstgelegenen Entsorgungsstelle
  2. b) Abgabe in einem Bau- oder Elektronikmarkt
  3. c) Abgabe beim Hersteller

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