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Tipps für eine erfolgreiche SEO Strategie

Beim Erstellen von Online Inhalten denken die wenigsten an die SEO Strategie, dabei ist ein gutes SEO-Ranking Teil einer guten Online-Marketing Strategie. Meist geht es dabei um Keywords, Content, Backlinks oder Metadaten. Obwohl all diese Dinge für die Suchmaschinenoptimierung wichtig sind, vergessen Verantwortliche oft, dass hochwertige Stockfotos und Stock-Videos ebenso unerlässliche Bestandteile sind, wenn es darum geht alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

68 % der Online Experience startet mit der Suchmaschine. Eine kürzlich veröffentlichte Studie belegt, dass 61 % der B2B-Entscheider ihre Auswahlprozesse mit der Websuche beginnen, im Einzelhandel steigt die Zahl sogar auf 87 %. Das übertrifft andere Kanäle, einschließlich Display und Social Media, bei weitem.

Mit 3 von 5 Verbrauchern, die ihre Kaufentscheidungen auf der Grundlage der visuellen Darstellung einer Marke treffen, ist die richtige visuelle Darstellung für Unternehmen mehr als wichtig. Die Zeit und Arbeit, die wir für SEO aufwenden, ist entscheidend, um mit neuen Kunden in Kontakt zu treten. Die größte Herausforderung für Marken besteht jedoch darin, die Erkenntnisse zu verstehen und sie in tatsächliche Handlungsschritte umzuwandeln. Dies braucht es, um die Platzierungen von Websites, Inhalten, Apps, Produkten oder Unternehmens-Einträgen in Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo! zu verbessern.

Die Optimierung von Bildern hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Viele Suchergebnisse enthalten jetzt Bilder oder erfordern sie sogar, damit Sie in den Ergebnissen erscheinen.

Matthew O’Such, VP of SEO bei iStock, hat fünf Tipps zur Verwendung von Stockfotos und Videos für eine bessere SEO zusammengestellt:

Entscheiden Sie sich für authentisches und relevantes Bildmaterial

Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Stockfotos und -videos nicht gut für die Suchmaschinenoptimierung sind, und dass Originalbilder erforderlich sind, um die Inhalte einer Marke zu ranken. Wenn es jedoch um SEO geht, sollte Ihr Bildmaterial – um Ihren Kunden zu helfen, sich mit Ihrer Marke, den von Ihnen erstellten Inhalten und deren Zielen zu identifizieren – Ihr erstes Auswahlkriterium sein.

Qualität und Größe der Bild und Video-Dateien sind entscheidend

Seit Mai 2022 enthalten mehr als 50 % der Suchanfragen eine Bildgruppe oder ein Bilderkarussell in den organischen Suchergebnissen von Google. Diese Zahl hat sich allein in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht.

Verwenden Sie hochauflösendes Bildmaterial, das mindestens 1.200 Pixel (px) breit ist und ein Seitenverhältnis von 16×9, 4×3 oder 1×1 hat. Achten Sie bei der Auswahl zudem darauf, dass die Datei nicht zu groß, aber auch nicht von zu geringer Qualität/Auflösung ist. Wenn Ihr Hero Image 500 px mal 400 px misst, sollten Sie kein Bild verwenden, das größer ist, sondern die Größe ändern oder ein Bild herunterladen, das dem beabsichtigten Verwendungsbereich entspricht.

Vergessen Sie die Worte bei all den Bildern nicht

Achten Sie darauf, dass Titel, Bildunterschriften, Dateinamen, Artikeltext und „ALT“-Text (alternativer Text) um das Bild herum und in dessen Nähe beschreibend sind. Verwenden Sie SEO-relevante Seitentitel und -inhalte, da diese in der Regel von Suchmaschinen genutzt werden, um die Seite zu beschreiben, auf der sich das Bild befindet, oder das Bild selbst, wenn es in der Google-Bildersuche erscheint.

Die gleichen Tipps gelten auch für Videos. Ihr Content, die im Video gesagten Worte, sowie Titel und die Beschreibung tragen alle zu Ihren Ranking-Ergebnissen bei. YouTube erstellt automatisch ein Transkript von dem, was Sie sagen, nicht nur für die Untertitel-Funktionen, sondern auch um zu verstehen, worum es in dem Video geht.

Verwenden Sie „Strukturierte Daten“ für erfolgreiche SEO

Fügen Sie Seitenquelltext „strukturierte Daten“ hinzu. Diese spiegeln die technische Darstellung der Metadaten des Bildmaterials wider, z. B. das Erstellungsdatum, den Aufnahmeort, den Dateinamen, ob es Teil eines anderen Elements auf der Seite ist, z. B. eines Produkts oder Rezepts. Bei Videos sind auch die Länge des Videos und andere „Schlüsselmomente“in diesem Bereich sehr wertvoll.

Bleiben Sie datenorientiert bei Ihrer SEO

So wie Sie Google Trends für Ihre SEO-Schlüsselwörter und Inhalte verwenden, sollten Sie auch bei der Auswahl Ihrer Themen und Bilder einen datengestützten Ansatz verfolgen. Für die Untersuchung von Nutzerinteressen und Trends bei visuellen Inhalten gibt es VisualGPS Insights. Das Tool untersucht über verschiedene Zeiträume hinweg das Nutzerinteresse an Begriffen und Phrasen nach Branche oder Region. VisualGPS Insights stützt sich auf Daten aus Millionen von Benutzersuchen bei Getty Images und iStock und übersetzt diese in relevante, umsetzbare Erkenntnisse, die in leicht verständlichen Diagrammen und Grafiken zugänglich gemacht werden.

Aus SEO-Sicht bedeutet dies, dass Sie bestimmte Suchbegriffe und Phrasen entdecken und untersuchen können, wie sich das Interesse der Benutzer je nach Branche oder Region innerhalb eines bestimmten Zeitraums entwickelt. VisualGPS Insights zeigt verwandte Wörter und Phrasen auf und hilft Ihnen damit, sich auf genau die Begriffe konzentrieren zu können, die innerhalb dieses Segments verwendet werden, um nach einem Konzept zu suchen.

Je mehr Daten Sie über die spezifischen Nuancen finden können, die Ihr Zielsegment erwartet, desto besser sind Sie darauf vorbereitet, interessante Inhalte zu liefern.

Quelle: JIN Deutschland GmbH

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Mittelstand-Nachrichten und schreibt über innovative Produkte und die Macher im deutschsprachigen Mittelstand. Für Fragen und Anregungen nutzen Sie bitte folgende Kontaktdaten:
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Ein Kommentar

  1. Sehr guter Artikel. Bestärkt mich darin, noch mehr Wert auf SEO zu legen, weil es einfach wichtig ist. Danke daher für das Teilen dieses Artikels. Werde ich mir speichern und vor jedem neuen Blogartikel noch einmal lesen. Danke noch einmal.

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