Egal ob durch Konsolidierungen oder die anhaltende Expansionslust im europäischen Binnenmarkt – immer mehr mittelständische Unternehmen agieren global und mit Mitarbeitern in aller Welt. Die weltweite Vernetzung bietet Dienstleistern unzählige Vorteile, wie etwa ausgedehnte Servicezeiten, multinationale Sprachexpertise oder interkulturelle Inspiration fürs Business.

1. Technologische Voraussetzungen

Innovativste Technologie – insbesondere leistungsfähige Datennetze – ist die Grundvoraussetzung für jede Zusammenarbeit. Unternehmen müssen bereit sein, gegebenenfalls selbst für schnelle Glasfaserleitungen zu sorgen, um technologisch die Nase vorn zu haben. Hinzu kommen leistungsstark Server für den sicheren und schnellen Zugriff und Transfer von Kunden- und Unternehmen-Daten sowie verschiedene Kommunikationstools. Leider stehen sich Richtlinien des Unternehmen und moderne Technologie oft im Weg – gerade wenn es um Datenschutz geht. Um offen für neue Technologien und Fortschritt zu bleiben, sollten Unternehmer eine flexible Compliance-Kultur pflegen. Nur so lassen sich moderne Kommunikationstools und Datensicherheit effektiv vereinen.

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2. Die richtigen Kommunikationswege

Neben E-Mail und Telefon sind Chatprogramme die unkomplizierteste und schnellste Alternative für den Daten- und Informationstransfer. Kurznachrichten, Smileys oder Bilder vereinfachen zudem den interkulturellen Kommunikationsalltag. Videotelefonie wiederum kann zwar nicht immer mit der Qualität persönlicher Meetings mithalten, dennoch hilft die Face-to-Face-Kommunikation beim Bindungsaufbau oder dabei, Probleme im Unternehmen schneller zu erkennen und zu lösen. Und ein Intranet wiederum hält alle Mitarbeiter gleichermaßen auf dem Laufenden. News, virtuelle Pinnwände, Präsentationen oder Kontakte sind an einem Ort gespeichert und jederzeit und von überall einzusehen.

3. Kulturelle Unterschiede verstehen

Aufgrund von unterschiedlichen kulturellen Hintergründen entstehen häufig falsche Erwartungshaltungen, Fehlinterpretationen und Missverständnisse. Abhilfe können Leitfäden schaffen, in denen die grundlegenden Eigenschaften und Werte verschiedener Kulturen aufgelistet sind, die Toleranz schärfen und Lösungsvorschläge für interkulturelle Missverständnisse liefern. Gleichzeitig müssen Unternehmen die jeweiligen Teamleiter speziell für diese Herausforderung schulen, damit sie Konflikte frühzeitig erkennen und entschärfen können. Regelmäßige Gespräche zwischen einem geschulten Teamleiter und den betroffenen Mitarbeitern helfen zusätzlich, kulturelle Unterschiede zu verstehen und wiederkehrenden Problemen vorzubeugen.

4. Teambuilding und Wertschätzung im Unternehmen

Gerne unterbewertet wird das Thema Wertschätzung. Am Hauptsitz können Führungskräfte schnell mal ein Lob aussprechen und sich mit den Mitarbeitern austauschen. Mit häufigen, persönlichen Standortbesuchen oder bewusstem Teambuilding – etwa durch gemeinsame Events oder Reisen – vermitteln Führungskräfte auch den Kollegen im Ausland ein Gefühl der Anerkennung und Zugehörigkeit. Aber auch „kleinere“ Maßnahmen, wie Workshops für einzelne Mitarbeiter an anderen Standorten, bringen großen Nutzen. Sie lernen auf individuelle Weise und mit ungeteilter Aufmerksamkeit einen bisher unbekannten Teil des Unternehmen, andere Kollegen sowie den Workflow in einem anderen Land kennen. flexword hat sich außerdem ganz bewusst gegen ein Wettbewerbsdenken entschieden. Egal ob Projektmanager oder Übersetzer – alle Kompetenzen und Persönlichkeiten sind für flexword gleichermaßen wichtig. Dazu gehört natürlich, allen Mitarbeiter dasselbe Maß an Aufmerksamkeit, etwa in Form von Meetings oder Feedback, zu gewähren.

5. Werte des Unternehmen global vermitteln

Aufgabe der Führung des Unternehmen ist es, diese Punkte dauerhaft und konsequent umzusetzen. Neu eingestellte Fachkräfte müssen direkt auf die Besonderheiten hingewiesen, alle anderen immer wieder dahin gehend geschult werden. Regelmäßige Präsenz an den verschiedenen Standorten sowie häufige Gespräche zwischen Geschäftsführung und Teamleitern sind unerlässlich, auch wenn sie zeit- und teilweise kostenintensiv sind. flexword selbst hat zudem sehr gute Erfahrungen mit Mitarbeiterumfragen gemacht, in denen sowohl Meinungen zu Tools, Techniken und Prozessen abgegeben werden als auch zur Zusammenarbeit insgesamt und zu Stimmungen in den Teams. Wer seinen Mitarbeitern regelmäßige Möglichkeiten zum Feedback anbietet, wird eine zunehmend offene Kommunikationskultur bemerken. Damit sind die besten Voraussetzungen für stetige Verbesserungen, motivierte Mitarbeiter, erfolgreiche Projekte und zufriedene Kunden gegeben.

Quelle: flexword Translators & Consultants

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Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche befindet sich aktuell in der Vorbereitung zum Studium. Sie absolviert in unserer Redaktion ihr Jahrespraktikum. Im Anschluss will Sie "Medienmanagement" studieren. In unserer Redaktion ist sie aktuell für den Newsdesk zuständig und hält Ausblick nach aktuellen und für unsere Leser wertvollen Informationen. Sie ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de direkt erreichbar.
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