Bremen – Am Anfang einer jeden Existenzgründung steht eine Idee. Damit diese Wirklichkeit wird, müssen junge Unternehmer Investoren und Kooperationspartner überzeugen. Dies gelingt am besten mit einem gut strukturierten Businessplan. „Ein solches Konzept dient der Veranschaulichung des Geschäftsmodells und zeigt unter anderem auf, welche Kosten auf den Gründer zukommen und welche Gewinne sich am Ende erzielen lassen“, erklärt Oliver Kerner, professioneller Vertriebstrainer, Speaker und Coach aus Bremen und Gründer von OK-Training.

Mit System zum Erfolg

Quelle: rawpixel / pixabay.com

Bei der Beantragung von öffentlichen Fördergeldern ist ein Businessplan oftmals zwingend notwendig. Auch Banken verlangen ein entsprechendes Konzept, bevor sie einen Kredit gewähren, und mögliche Investoren oder Kooperationspartner lassen sich leichter überzeugen, wenn sie das Geschäftsmodell schwarz auf weiß nachlesen können. Trotzdem sollten Unternehmer einen Businessplan in erster Hinsicht für sich selbst erstellen. Denn das strukturierte Ausformulieren der Geschäftsidee hilft, einen Überblick über das Vorhaben zu gewinnen. „Dabei werden mögliche Probleme früh sichtbar. Zum Beispiel fällt schon auf dem Papier auf, wenn das Unternehmen lediglich Verluste machen würde“, erklärt Oliver Kerner. Wer einen Businessplan verfasst, entwirft zudem einen Fahrplan, an dem er sich später schrittweise orientieren kann. Dieses systematische Vorgehen führt zu besseren Erfolgschancen, als sich planlos in die Unternehmensgründung zu stürzen.

Geschäftsmodell und Finanzplanung

Wer einen Businessplan erstellt, beginnt mit einer gründlichen Recherche und sondiert den Markt. „Dabei stellen sich einige grundsätzliche Fragen: Was ist das Alleinstellungsmerkmal, der sogenannte USP? Wie viel Konkurrenz gibt es? Wie groß ist die Zielgruppe und wie lässt sie sich am besten erreichen?“, zählt Oliver Kerner die wichtigsten Aspekte auf. Einen weiteren, essenziellen Teil eines jeden Businessplans stellt die Finanzplanung dar. „Mögliche Investoren wollen auf einen Blick erkennen, welche Kosten das Unternehmen verursacht, mit welchem Umsatz gerechnet werden kann und wann das Geschäftsmodell Profit abwirft“, erläutert Oliver Kerner.

Auch eine Risikoanalyse, bei der mögliche Probleme dargestellt und entsprechende Lösungen aufgezeigt werden, gehört zu einem Businessplan dazu. Da letztendlich auch die Kompetenzen der Gründer darüber entscheiden, ob Banken oder Investoren einem Unternehmen ihr Geld anvertrauen, sollte eine Vorstellung des Teams nicht fehlen. In einem organisatorischen Teil erläutert der Gründer außerdem, welcher Rechtsform das Unternehmen angehört und wie es intern strukturiert ist. Bezüglich des Umfangs gilt: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Schließlich benötigt der Leser alle wichtigen Informationen, ohne mit überflüssigen Details gelangweilt zu werden.

Text: Oliver Kerner
Quelle: Borgmeier Public Relations

ANZEIGE:
Veröffentlicht am: