In wenigen Schritten zum neuen Energieversorger: Über Vergleichsportale im Internet wechseln Privatpersonen seit einigen Jahren in nur wenigen Schritten ihren Anbieter und profitieren von günstigeren Preisen. Im Gewerbebereich nutzen Verantwortliche diese Option allerdings häufig noch nicht. Gerade in kleineren und mittelständischen Betrieben steht die Möglichkeit, sich einen anderen Versorger zu suchen, oftmals nicht zur Debatte. „Viele Unternehmen sehen einen Anbieterwechsel nicht als Chance, Kosten einzusparen, sondern empfinden ihn lediglich als großen Aufwand mit unterschiedlichen Hürden. Einfache Mittel ermöglichen aber den schnellen Vergleich der Angebote verschiedener Versorger – wodurch die Suche nach einer passenden Lösung erleichtert wird“, weiß Tobias Thiel, Geschäftsführer der enermarket GmbH. Mit einem neutralen B2B- Marktplatz für Strom und Gas unterstützt enermarket die Digitalisierung im Energiemarkt.

Unklarheiten befürchtet

Welche Informationen gilt es für einen Anbieterwechsel bereitzuhalten? Wie viel Zeit sollte für den Angebotsvergleich eingeplant werden? Lässt sich ein Wechsel in jedem Unternehmen umsetzen? Mit diesen Fragen setzen sich Betriebe auseinander und stoßen statt auf konkrete Antworten in vielen Fällen eher auf Bedenken. Daher wagen sie nicht den Schritt, der schnell zu weniger Kosten führt. „Dabei gestaltet sich eine Umstellung im Bereich Energie alles andere als schwierig. Alle relevanten Daten, die es braucht, hält die alte Rechnung bereit. Einzig über die gewünschte Laufzeit des neuen Vertrags sollte sich bereits im Vorfeld Gedanken gemacht werden“, führt Thiel aus. Hierfür stellt enermarket auf der gleichnamigen Online-Plattform verschiedene Angebote zum Direktvergleich für Unternehmen zur Verfügung – kostenlos und ohne dass sich Firmen vorher registrieren müssen. „Um einen Überblick über die Möglichkeiten der Anbieter zu erhalten, reicht die Angabe des ungefähren Jahresverbrauchs aus. Es müssen keine ergänzenden Dokumente wie beispielsweise der Lastgang hochgeladen werden“, so der Energieexperte. Neben einer Gegenüberstellung der Preise erhalten Betriebe auf dem Portal zudem umfangreiche Informationen zum jeweiligen Energieanbieter.

Parallelen erkennbar

Mehr als jeder zweite Verbraucher hat laut einer Bitkom-Studie noch nie den Stromanbieter gewechselt. Knapp ein Drittel der Nutzer verzichtet außerdem darauf, sich online über Strompreise zu informieren beziehungsweise Vergleiche durchzuführen. Zu den Hauptgründen, warum die Befragten bisher eine Umstellung vermieden haben, zählt neben Bedenken zur Seriosität der Anbieter der angenommene Aufwand eines Anbieterwechsel. Analoges Verhalten beobachtet der enermarket-Geschäftsführer im Gewerbebereich und rät: „Digitale Plattformen erleichtern den Zugriff auf relevante Informationen sowie potenzielle Angebote und automatisieren so weit, dass schon mit nur wenigen Klicks ein Vertrag abgeschlossen werden kann. Zeitlicher und administrativer Aufwand beschränken sich daher auf ein Minimum. Auf diese Weise profitiert beispielsweise der lokale Bäcker ebenso wie etwa ein mittelständisches Hotel.“ Auch Energieversorger ziehen Vorteile aus Online-Portalen: Sie digitalisieren ihren Vertrieb und erweitern durch das Einstellen ihrer Angebote die Reichweite.

Quelle: enermarket GmbH

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Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche befindet sich aktuell in der Vorbereitung zum Studium. Sie absolviert in unserer Redaktion ihr Jahrespraktikum. Im Anschluss will Sie "Medienmanagement" studieren. In unserer Redaktion ist sie aktuell für den Newsdesk zuständig und hält Ausblick nach aktuellen und für unsere Leser wertvollen Informationen. Sie ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de direkt erreichbar.
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