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Vortrag von David M. Woisetschläger im Mercedes-Benz Museum

Prof. Dr. David M. Woisetschläger - (Foto: privat)
Prof. Dr. David M. Woisetschläger – (Foto: privat)

Via Smartphone können wir uns im Handumdrehen über verfügbare Übernachtungsmöglichkeiten, nutzbare Fahrzeuge oder andere Dienstleistungen informieren, diese mieten oder buchen. Bricht nun das Zeitalter der „Share Economy“ an, also einer Ökonomie des Teilens? Wird Besitz bedeutungslos? Bedrohen Plattformen wie „Uber“ etablierte Anbieter? Taxiunternehmen oder Automobilhersteller versuchen bereits, auf das veränderte Konsumverhalten zu reagieren.

Doch ob die Ära des Eigentums vom Ideal eines kollektiven und gemeinschaftlichen Teilens abgelöst wird, kann auch bezweifelt werden. Die Motive der Nutzer erweisen sich nämlich als unterschiedlich. Während manche Akteure von ökologischen Motiven geleitet sind, erweisen andere sich als Egoisten, deren rein opportunistisches Verhalten zu wirtschaftlichen Schäden führt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuelle Forschung zu diesem Thema und beleuchtet am Beispiel des Car-Sharing, welche Herausforderungen zu bewältigen sind.

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Dialog im Museum“ statt.

  • 4. Dezember 2014 um 19 Uhr
  • im Mercedes-Benz Museum, Großer Saal
  • Mercedesstraße 100, 70372 Stuttgart

Zur Person: Prof. Dr. David M. Woisetschläger ist seit 2011 Inhaber des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement und Vorstand des Instituts für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion an der Technischen Universität Braunschweig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kundenbeziehungs- und Markenmanagement sowie der Entwicklung neuer Dienstleistungen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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