Stuttgart – Erneut ist es der Südwestbank gelungen, das Betriebsergebnis vor Steuern deutlich zu steigern. Wachstum verzeichnet die unabhängige Privatbank außerdem beim Provisionsüberschuss sowie beim Zinsüberschuss, der fast 9 Prozent über dem Vorjahresniveau lag. Zweistellige Zuwachsraten kann die Bank auch beim Verwalteten Volumen in der Vermögensverwaltung vorweisen. Entgegen dem Branchentrend hat die Bank in ihre Mitarbeiter und zwei neue Standorte investiert, was Auswirkungen auf die Verwaltungsaufwendungen hatte. Das Kreditvolumen baute die Südwestbank um 6,7 Prozent weiter aus.

Quellenangabe: "obs/Thomas Gasparini/Südwestbank AG"

Quellenangabe: “obs/Thomas Gasparini/Südwestbank AG”

“Das Jahr 2013 hat erneut gezeigt, dass die Südwestbank auf dem richtigen Weg ist”, so Wolfgang Kuhn, Sprecher des Vorstandes der Südwestbank, bei der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen für 2013 in Stuttgart. Das sehen offenkundig auch die Eigentümer so. Erst zum Jahresbeginn 2014 konnte die unabhängige Privatbank die Verdoppelung ihres Eigenkapitals durch eine Kapitalzuführung der Gebrüder Strüngmann verkünden. “Damit ist die Basis geschaffen, um auch in Zukunft das auf Baden-Württemberg ausgerichtete Geschäftsmodell auszubauen. Wir setzen weiter auf qualitatives Wachstum im Kreditgeschäft und auf die Anlageberatung.”

Der Zinsüberschuss beläuft sich auf 76,8 Mio. Euro. Damit liegt die Bank deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Provisionsüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 24,4 Mio. Euro gesteigert werden. “Unsere Kernkompetenz ist eine professionelle und fundierte Beratung. Diese haben wir im vergangenen Jahr konsequent ausgebaut”, so Kuhn. Das bestätigen auch die wiederholten Auszeichnungen des Instituts für Vermögensaufbau, IVA. An zahlreichen Standorten in Baden-Württemberg ist die Südwestbank “Beste Bank”.

Der Schwerpunkt im Jahr 2013 lag im Ausbau der Kapazitäten in den Bereichen Private Banking und Unternehmenskunden. Dazu wurden zwei neue Standorte in Fellbach und Tuttlingen eröffnet.

So verzeichnet die Südwestbank auf der Kostenseite einen geringen Anstieg. Die Verwaltungsaufwendungen inklusive der Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind im vergangenen Jahr leicht um 4,3 Mio. Euro auf 72,8 Mio. Euro gestiegen. Der Personalaufwand wuchs um 2,3 Mio. Euro. Der Sachaufwand stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,9 Mio. Euro an.

Das Risikovorsorge-/Bewertungsergebnis ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 um 4,6 Mio. Euro auf 10,8 Mio. Euro angestiegen. Die niedrige Risikovorsorge im Vorjahr ist nun erwartungsgemäß beinahe auf Normalniveau zurückgekehrt.

Auch 2013 standen die Banken in Deutschland vor einigen Herausforderungen und Unwägbarkeiten. Der Südwestbank ist es dennoch gelungen, ihr Betriebsergebnis vor Steuern um 15,5 Prozent auf 22,3 Mio. Euro zu steigern.

Das Geschäftsvolumen konnte um rund 8 Prozent auf 5,6 Mrd. Euro gesteigert werden. Die Bilanzsumme knackte erstmals die Fünf-Milliarden-Euro-Marke und lag mit 5,1 Mrd. Euro um 6,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Kundeneinlagen auf stabilem Niveau Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Südwestbank ihre Kundengelder bei rund 3,6 Mrd. Euro halten.

Entgegen dem Markttrend steigerte das Institut sein Kreditvolumen um 6,7 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. Damit ist es ein verlässlicher Partner für den Mittelstand in Baden-Württemberg.

Das Verwaltete Volumen in der Vermögensverwaltung entwickelte sich positiv: Es stieg um 37 Mio. Euro auf 349 Mio. Euro, das entspricht einer Steigerungsrate von 12 Prozent.

Ausblick 2014

Für das laufende Jahr geht die Privatbank von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus. Mit der Kapitalerhöhung hat die Südwestbank eine einmalige Ausgangssituation für die Fortsetzung ihres Wachstumskurses. Die Verdoppelung des Eigenkapitals bewirkt außerdem einen signifikanten Anstieg der Einlagensicherungsgrenze. Auch 2014 wird das Institut in seine Mitarbeiter investieren, vor allem, um das hohe Niveau der Beratungsqualität weiter zu steigern. Ziel ist darüber hinaus eine moderate Zunahme des Betriebsergebnisses vor Steuern.

Quelle: ots

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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