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Shopware im Test: Skalierbare Systemarchitektur mit einer Vielzahl von Erweiterungen für den B2B- und B2C- Bereich

Fulda – Performant, modular, gut zu bedienen und einfach abzusichern: Im Test der Shopsysteme hat Shopware das Team des Internetproviders PSW GROUP mit zahlreichen Vorteilen überzeugt. „Wir sind rundum zufrieden. Aufgrund des Lizenzmodells können Anwender die Community-Edition bereits kostenfrei anwenden, erst für alle weiteren werden mindestens knappe 1.300 Euro fällig. Durch die offene API und bereits bestehende Schnittstellen, über die CRM oder ERP problemlos eingebunden werden können, entsteht ein hohes Integrationsniveau. Es verwundert deshalb nicht, dass sich Shopware auf dem Markt etabliert hat”, resümiert Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW GROUP.

Tatsächlich ist spätestens mit Version 5.x der shopware AG der große Wurf gelungen. Wenngleich zwar die Skalierbarkeit der eCommerce Lösung überzeugt, hat Shopware im direkten Vergleich mit Wettbewerber Magento hinsichtlich den Erweiterungen allerdings das Nachsehen: Die rund 1.500 Plugins kommen bei weitem nicht an die mehr als 10.000 Extensions von Magento heran. „Zahlen sind jedoch nicht alles. Wer in diesen 1.500 Plugins alles findet, was er benötigt, sind die restlichen Extensions ohnehin irrelevant. Zumal Magento weltweit im Einsatz ist und für den deutschen Markt angepasst werden muss. Shopware dagegen bietet Multisprachfähigkeit und passt bereits zum hiesigen Markt”, so Heutger. Auch was Marketing und Verkaufsförderung angeht, kann Shopware im Test gewinnen: Mit etlichen Tools, darunter „Einkaufswelten”, gelingt dem Shopsystem ein Fokus auf den Marketingbereich, während es bei Magento wahrscheinlicher ist, dass der Anwender für seinen Shop eine Marketing-Agentur benötigt.

Quelle: PSW GROUP
Quelle: PSW GROUP

Deutschsprachiger Support und Dokumentationen machen das Setup und die Arbeit mit Shopware selbst für Laien verhältnismäßig einfach. „Bei Magento hätten Laien kaum eine Chance. Der Setup-Aufwand ist recht hoch und aufgrund der Komplexität steigen schnell die Entwicklungskosten”, wirft Christian Heutger ein. Apropos Kosten: Die Magento-Lizenz der kommerziellen Version beginnt bei etwa 15.000 Euro je CPU-Kern und Jahr. Bei Shopware beginnen die Kosten bei rund 1.300 Euro, die unabhängig von Laufzeiten oder Prozessorkernen nur einmalig entrichtet werden müssen. Bei beiden Systemen können durch Plugins zusätzliche Kosten entstehen.

Ebenfalls überzeugt zeigen sich die Tester der PSW GROUP von der ansprechend gelösten Benutzerrechteverwaltung. Anwender können Zugriffsrechte für unterschiedliche Bereiche, jedoch auch für Module und Plugins, über Gruppenrichtlinien steuern. Definiert werden die Zugriffsrechte über eine Access Control List (ACL), die sehr detailliert gesteuert werden können.

Während sich die Zukunftsfähigkeit vom Magento derzeit schwer abschätzen lässt – die amerikanische Mutter eBay wird gerade zerschlagen – sieht es bei Shopware eindeutiger aus: Die eCommerce-Lösung stammt vom deutschen Entwickler shopware AG, die Roadmap gibt einen geraden Weg vor und die Software wird vom dahinterstehenden Entwickler komplett eigenfinanziert.

„Shopware ist geeignet für Anwender, die klein anfangen, sich jedoch darauf verlassen wollen, dass ihr Shopsystem mitwächst. Die hohe Marketing-Orientierung des Systems wird Anwendern beim Finden ihrer Kunden helfen, die leichte Bedienbarkeit und die vielen Integrationsmöglichkeiten sind weitere Pluspunkte. Shopware eignet sich sowohl für kleine als auch für umfangreiche Shops”, so Christian Heutger.

Quelle: PSW GROUP GmbH & Co. KG

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: [email protected]
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