Wien – Die EU-Kommission bescheinigt Österreichs kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in ihrem aktuellen Datenblatt zum Small Business Act (SBA) eine gute Leistung. Von 2010 bis 2015 ist die Wertschöpfung des österreichischen KMU-Sektors um durchschnittlich drei Prozent pro Jahr gewachsen. Mit insgesamt 16 Prozent war er somit einer der anpassungsfähigsten in Europa. Zudem schaffte der KMU-Sektor mehr als 122.000 Arbeitsplätze, wodurch die Beschäftigung um insgesamt sieben Prozent wuchs.

Über dem EU-Durchschnitt

In den vier Kategorien „Internationalisierung“, „Binnenmarkt“, „Umwelt“ und „Kompetenzen und Innovationen“ schneidet Österreich überdurchschnittlich ab. Die enge Vernetzung österreichischer KMU im innereuropäischen Binnenmarkt sowie internationale Märkte und ein hoher Anteil umweltfreundlicher Produkte sowie Dienstleistungen geben hier den Ausschlag.

Gezielte KMU-Förderung kommt auch deutschen Unternehmen zugute

Auch in Zukunft setzt Österreich auf die gezielte Stärkung kleiner und mittelständischer Betriebe, um die Wettbewerbsvorteile des Standorts weiter auszubauen. So wurde im November 2016 eine neue Investitionszuwachsprämie von – je nach Unternehmensgröße – 15, respektive 10 Prozent für KMU beschlossen. In den Jahren 2017 und 2018 ist hierfür ein Fördervolumen von 175 Millionen Euro geplant.

Von diesen und weiteren Förderungen profitieren auch deutsche Mittelständler, die in Österreich Niederlassungen unterhalten. Nach Schätzung der ABA-Invest in Austria sind über 95 Prozent der deutschen Unternehmen, die durch die Betriebsansiedlungsgesellschaft bei Investitionsvorhaben begleitet werden, mittelständisch.

Quelle: Hill+Knowlton/ABA-Invest in Austria

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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