Düsseldorf – „Nach dem KITA-Streik und der teuren GDL-Posse reiht sich der Streik bei der Post nahtlos in die Riege der für den Mittelstand besonders teuren Arbeitskämpfe ein. Es war allerhöchste Zeit, dass die Post und Verdi die Kuh vom Eis bekommen und ihre Tarifverhandlungen beenden. Für Bürger und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen waren die massiven Verzögerungen bei der Zustellung nicht mehr erträglich”, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Es sei nicht nachvollziehbar und absolut unverhältnismäßig, wenn Briefe und Pakete gebunkert und dann erst nach Wochen zugestellt würden. Selbst in Zeiten weitgehend digitalisierten Datenverkehrs brauche es den Briefversand für zahlreiche Dokumente des betrieblichen Alltagsgeschäfts. Immerhin stammten 90 Prozent der 20 Milliarden jährlich versendeten Briefe aus Unternehmen. Gerade der Mittelstand war von diesem Streik daher besonders betroffen und drohte wieder einmal als Verhandlungsmasse in Tarifkämpfen in Geiselhaft genommen zu werden, so Schulte.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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