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Mit Zeitarbeit personelle Engpässe überwinden

München – Auch in kritischen Phasen: Mit Zeitarbeit personelle Engpässe überwinden.

Für viele Unternehmen bietet der Einsatz von Zeitarbeitskräften zahlreiche Vorteile – unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Corona-Krise hinterlässt Spuren in der Wirtschaft und in der Personalplanung vieler deutscher Unternehmen. Das ifo Beschäftigungsbarometer lässt deutlich einen Abwärtstrend erkennen und ist von 98,0 Punkten im Februar auf 88,3 Punkte im Mai gefallen. Neue Festanstellungen sind in vielen Bereichen erst einmal vom Tisch. Ein wirksames Mittel, um trotzdem personelle Engpässe zu überwinden, ist die Zeitarbeit.

Diese kann beispielsweise gut genutzt werden, wenn im IT-Bereich Mitarbeiter permanent an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit geraten, weil sie Kollegen schnell fit für das Home-Office machen müssen. Klassische Stellenausschreibungen und Vorstellungsgespräche dauern in solchen Fällen viel zu lange und die Aufgaben fallen nur für einen begrenzten Zeitraum an. In einer solchen Situation bewährt sich Zeitarbeit immer wieder als flexible Personallösung – auch in Krisenzeiten.

Zeitarbeitskräfte einstellen – so profitieren Unternehmen

Gute Unternehmen zeichnen sich auch durch ihre Flexibilität aus. Sie passen sich neuen Situationen schnell an. Die Corona-Pandemie hat jedoch selbst viele reaktionsfähige Firmen an ihre Grenzen gebracht. „Zeitarbeit kann helfen, überlastete Mitarbeiter kurzfristig zu entlasten und sich auf die unsichere wirtschaftliche Lage einzustellen“, bewertet Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half, dieses Personalinstrument.

Zeitarbeit bietet zahlreiche Vorteile: Über spezialisierte Anbieter lassen sich zügig erfahrene Fachkräfte einsetzen, von deren Erfahrungsschatz bestenfalls auch die Festangestellten profitieren. Abhängig vom Personalbedarf, können Personalverantwortliche in Zusammenarbeit mit dem Personaldienstleister schnell und unkompliziert auf kurzfristige Entwicklungen reagieren.

Ein weiterer Vorteil: Das Unternehmen zahlt nur für die geleistete Arbeit. Fällt zum Beispiel ein Mitarbeiter wegen Krankheit aus, übernimmt der Personaldienstleister die Lohnfortzahlung. Zeitarbeitnehmer sind also arbeitsrechtlich mit Stammmitarbeitern gleichgestellt, nur dass in ihrem Fall das Zeitarbeitsunternehmen sämtliche Beiträge zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung übernimmt.

Den richtigen Bedarf ermitteln

„Eine solide Personalplanung ist immer wichtig, nicht nur in Krisenzeiten“, sagt Hennige. „Es kommt auf den richtigen Personal-Mix aus temporären und festangestellten Mitarbeitern an.“ Führungskräfte sollten sich einen Überblick über anstehende Projekte verschaffen und sich Gedanken über mögliche Arbeitslastspitzen sowie Auftragsflauten machen. Danach stellt sich die Frage: Wann setze ich Festangestellte ein und in welchen Phasen nutze ich das flexible Mittel der Zeitarbeit? Daraus leitet sich die perfekte Mischung des Personalbedarfs ab.

Anforderungen an das zusätzliche Personal

Die Fähigkeiten, die ein externer Mitarbeiter mitbringen muss, sollten ebenfalls berücksichtigt werden. „Es ist wichtig, sich eine Checkliste anzulegen, die Fragen wie die nach dem Stellenprofil, dem Zeitraum, dem Onboarding-Prozess und dem zur Verfügung stehenden Budget beantwortet“, rät Hennige.

In einem letzten Schritt geht es um die Wahl des passenden Personaldienstleisters, der im besten Fall eng mit der Branche vertraut ist. Je früher der Personaldienstleister in die Planung einbezogen wird, desto stärker kann er gemeinsam mit dem Unternehmen passende Lösungen finden.

Quelle: Robert Half

Veröffentlicht von:

Sandra Dolas
Sandra Dolas
Sandra Dolas ist Redakteurin bei den Mittelstand-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in Bergneustadt und ist unter Tel. 02261-9989-885 bzw. Mail: [email protected] für unsere Leser erreichbar.
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