Ein Lohnbüro muss heute über jahrelange Erfahrung im Bereich der Lohn- und Gehaltsverrechnung verfügen, um kundengerecht seine Dienstleistungen erfüllen zu können. Neben den speziellen gesetzlichen Herausforderungen, hat ein Lohnbüro heute auch mit der Digitalisierung zu kämpfen. Man agiert heute nicht mehr auf selbständiger Front, sondern ist in ein Gefüge von unterschiedlichen Dienstleistern eingebunden. Erfolgreich wird jener Dienstleister sein, der diese enge Verknüpfung am besten meistert und sich als Innovationsführer in den Mittelpunkt stellen kann. Die gesetzlichen Anforderungen ändern sich mitunter jedes Jahr und dies zeigt auch das gesteigerte Interesse der Unternehmer, die Lohn- und Gehaltsabrechnung an Spezialisten auslagern zu wollen.

Welche Arbeiten fallen im Rahmen der Lohn- und Gehaltsverrechnung an?

Quelle: pixabay.com/Gerd Altmann

Unternehmer merken, dass das papierlose Büro auch in der Lohn- und Gehaltsabrechnung Einzug gefunden hat und aus diesem Grund befassen sie sich auch gar nicht mehr mit der Detailarbeit. Viel lieber lagern sie die gesamte Buchhaltung aus und befassen ein Team aus Steuerberatern, Rechtsanwälten und Lohn- und Gehaltsspezialisten mit den buchhalterischen Herausforderungen im unternehmerischen Alltag. Es ist sonst nicht mehr durchführbar, all diese Aufgaben in gewünschtem Umfang durchzuführen. Heute zählen aus diesen Gründen Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen zum Kundenstamm eines Lohnbüros. In diesem Zusammenhang gibt es auch viele Branchen, welche große Herausforderungen darstellen. Dazu zählen aufgrund der vielschichtigen Mitarbeiterbeziehungen vor allem das Bauhaupt- und Nebengewerbe. Aber auch internationale Arbeitskontrakte und Expats (das sind ins Ausland entsandte Mitarbeiter) können so zu einem herausfordernden Bestandteil in der Lohn- und Gehaltsverrechnung werden.

Der mühevolle Weg zum digitalen Büro

Heute müssen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit für die moderne Umgebung im Büro machen. In weiten Teilen werden externe Dienstleister in diese Prozesse integriert, da sie von der Hintergrundarbeit die größte Ahnung haben. Da ein Lohnbüro sich um die Lohn- und Gehaltsabrechnung kümmern muss und die Belege in modernen Büroumgebungen digital erfasst werden, sind auch digitale Prozesse in der Lohnabrechnung unumgänglich geworden. Die Vorteile von digitaler Umgebung liegen auf der Hand. Voraussetzung ist aber eine professionelle Umsetzung der Digitalisierungsagenda. Ein Lohnbüro ist dann auch mit der strategischen Planung von solchen Prozessen befasst. Die ordnungsgemäße strategische Planung liegt auch im Eigeninteresse, da ja die Arbeit später auch im Sinne des Kunden ordentlich verrichtet werden muss.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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