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Land und Stadt entwickeln das TechnologieZentrum Ludwigshafen (TZL) weiter

Mehr Neugründungen unter anderem im chemisch-pharmazeutischen Bereich – und eine intensivere Beratung von Gründungsunternehmen sollen die künftige Arbeit prägen.

Ein wesentlicher Baustein hierfür ist die bauliche Erweiterung und der Umbau des TZL, um dadurch flexibel nutzbare Flächen zu schaffen, die als Veranstaltungsfläche sowie als Seminar- und Besprechungsräume genutzt werden können. Vor allem entstehen zusätzliche an Gründerinnen und Gründern vermietbare Räume. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 780.000 Euro.

Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium hat hierfür eine Zuwendung über Mittel aus dem Europäischen Strukturfonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt.

Quelle: PA
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Dr. Joe Weingarten, Leiter der Innovationsabteilung des Wirtschaftsministeriums und Vorsitzender des Aufsichtsrates der TZL GmbH, nannte die landesseitige Förderung in Höhe von 370.000 € einen „sichtbaren Beweis für die Technologie- und Gründungsorientierung der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik“. Weingarten weiter: „Das Land steht zu Ludwigshafen als dem wichtigsten rheinland-pfälzischen Industriestandort. Wir wollen der Industrie in Ludwigshafen und der Vorderpfalz auch durch Neugründungen von Unternehmen Impulse geben.“

„Aufgrund der hohen Bedeutung, die eine Weiterentwicklung des TZL zu einem Regionalen Innovationszentrum auch für die Stadt Ludwigshafen besitzt, hat der Stadtrat beschlossen, dass wir uns an der Baumaßnahme beteiligen“, sagte Ludwighafens Beigeordneter Dieter Feid, der auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der TZL GmbH ist. „Der kommunale Anteil beträgt 30%, rund 220.000 Euro, der dankenswerter Weise wiederum zu 80% aus Städtebaufördermitteln des Innenministeriums des Landes Rheinland-Pfalz, also mit etwa 176.000 Euro kofinanziert wird. Die Maßnahme ist im städtischen Haushalt 2014 veranschlagt“, ergänzte Dieter Feid.

Die TZL GmbH, an der das Land zu 70% und die Stadt zu 30% beteiligt sind, trägt rund 195.000 Euro der Baukosten.

Das TZL bietet Unternehmensgründern und Start-ups neben den Räumlichkeiten auch Unterstützung in der betriebswirtschaftlichen Beratung, der Öffentlichkeitsarbeit sowie verschiedene Büroserviceleistungen an. Besondere Angebote kann das TZL im Rahmen seines Projektes chem2biz machen: Chemienahe Gründer können in diesem Gemeinschaftsprojekt des TZL und der BASF SE maßgeschneiderte Unterstützung, z.B. Labor-Infrastruktur, erhalten.

Quelle: PA

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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