Über die Hälfte der Unternehmen in Deutschland wünscht sich eine stärkere Rolle der eigenen IT-Abteilung und sowohl das Pflichtenheft als auch die Wunschliste sind lang: Die IT soll die Geschäftsprozesse aus der analogen in die digitale Welt übertragen, diese sicher und nach dem neuesten Stand der Technik, natürlich nachhaltig, implementieren und nebenbei noch für ein paar aufsehenerregende Innovationen sorgen. Wie müssen Teams aufgebaut sein, um diese Anforderungen erfüllen zu können?

Herr Dr. Staudt

Herr Dr. Staudt

Die Rolle, der Unternehmens-IT wird immer komplexer. Sie soll Innovationen vorantreiben, die Geschäftsfähigkeit sichern und Impulse fürs Business Development geben. Sie hat die Aufgabe, alle bisher bekannten Geschäftsprozesse in die digitale Welt transferieren. In dieser entwickeln sich die Technologien in einer Geschwindigkeit, die von den Verantwortlichen neben technischem Know-how auch Schnelligkeit, Mut und Kreativität verlangt.

Zwei vermeintlich gegenläufige Trends sind derzeit am Markt zu beobachten: Die Unternehmens-IT wird immer mehr als Innovationstreiber und Schlüsselfaktor für die digitale Transformation von Geschäftsprozessen gesehen. Damit hat sie deutlich mehr Verantwortung, als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig steigt der Anteil der über 50-jährigen in der IT kontinuierlich an. Hier liegt für Unternehmen eine gute Möglichkeit, die steigenden Anforderungen an die IT mit erfahrendem Personal zu stützen.

Die sich wandelnde Altersstruktur beobachtet auch der IT-Sourcing-Spezialist top itservices AG sowohl bei seinen Kunden als auch bei den eigenen Mitarbeitern. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Vermittlung von IT-Spezialisten und zirka 30 Prozent der eigenen Mitarbeiter sind über 45 Jahre – Tendenz steigend. Bei vielen etablierten IT-Organisationen liegt der Altersschnitt ebenfalls deutlich über der 40. Für wahrhaft zukunftsfähige Innovationen bringt der Einsatz gemischter Teams aus Digital Natives und erfahrenen Mitarbeitern die besten Ergebnisse, weiss man bei top itservices.

Alles Wissen ist wertvoll

Um Unternehmen auf die Zukunft vorzubereiten braucht es mehr, als nur das neueste Technik-Know-how. Zum Beispiel Kenntnisse über die Entscheidungsstrukturen im Unternehmen – und sei es, um sie kritisch zu hinterfragen oder zu durchbrechen. Ältere Mitarbeiter gelten als das Gedächnis eines Unternehmens. Sie verfügen über ein sehr genaues Wissen rund um Strukturen und Prozesse und sie wissen auch das, was nicht in den Unternehmens-Checklisten und -Leitfäden steht. Kenntnisse wie diese können für den Erfolg eines Projekts maßgeblich sein.

Öfter mal an die frische Luft

Nun stehen langjährige Mitarbeiter, die schon viele Veränderungen mitgemacht haben, stehen diesen nicht immer aufgeschlossen gegenüber. Damit wertvolles Firmen-Know-how im Unternehmen verbleiben und Motivation und Interesse auf hohem Niveau gehalten werden, empfiehlt sich der buchstäbliche Gang an die frische Luft – und nicht etwa das Setzen an selbige. Hier kann ein Job-Rotating-System helfen, mit dem auch Kunden von top itservices bereits gute Erfahrungen gemacht haben. Mitarbeiter erhalten dabei die Möglichkeit, innerhalb und außerhalb der IT-Abteilung „frische Luft“ schnuppern und so neue Bereiche des Unternehmens oder der IT kennen zu lernen.

Der Mix machts

Unternehmen mit einer längeren Firmengeschichte brauchen also beides, junge Innovatoren und erfahrene Mitarbeiter. Bei top itservices macht man gute Erfahrungen damit, für die Entwicklung neuer Produkte vorrangig jüngere Mitarbeiter einzusetzen. Bei der Einführung der Produkte oder Prozesse im Unternehmen empfiehlt das Unternehmen jedoch immer ein Anteil von 30 Prozent erfahrener Mitarbeiter.

Dr. Hubert Staudt, Vorstandsvorsitzender der top itservices AG, erklärt: „Die optimale Teamstruktur besteht aus drei gleichen Teilen: Ein Teil des Teams ist jünger, also unter 35, und auf die Entwicklung neuer Produkte oder Prozesse ausgerichtet. Ein Teil ist zwischen 35 und 45 und ein Drittel über 45. Das lässt sich nicht immer realisieren, aber eine gute Durchmischung der Altersstruktur sollte im Blick behalten werden. Dann können IT-Abteilungen die an sie gestellten Anforderungen als Businesspartner und strategische Innovations-Teams auch wirklich erfüllen.“

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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