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HELLWEG Bau- und Gartenmarkt nutzt Solarstrom-Anlage von Conergy

Neue Solaranlage schont die Umwelt und spart jährlich rund 100 Tonnen CO2 ein

Hamburg – HELLWEG setzt auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Auf dem Dach des Bau- und Gartenmarktes in Dortmund-Hacheney wird seit Kurzem Strom produziert. Eine ca. 2.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage der Firma Conergy lässt die Energiekosten durch den Eigenverbrauch der selbst erzeugten Solarenergie deutlich sinken.

Die Größe der neuen PV-Anlage wurde so geplant, dass ein möglichst hoher Anteil des Strombedarfs durch die Solarstromproduktion gedeckt wird. „Rund 80 Prozent des produzierten Stroms nutzen wir selbst“, freut sich Klaus Fandel, Leiter Energiemanagement und Entsorgung bei HELLWEG. Durch diesen Anteil des vor Ort genutzten Solarstroms am gesamten Stromverbrauch erreicht der Markt einen Autarkiegrad von 31 Prozent. Die neue Solaranlage liefert 306 kWp Solarstrom. Mit dem gewonnenen Solarstrom könnten pro Jahr rechnerisch rund 70 3-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. Jährlich können durch die Anlage etwa 100 Tonnen CO2 eingespart werden. „Unser Anliegen war es, eine Lösung zu finden, die sowohl wirtschaftlich, als auch umweltfreundlich ist. Die neue Solaranlage wird uns helfen, unsere Energiekosten auf umweltfreundliche Art über die gesamte Laufzeit um ca. 15 Prozent zu senken“, so Klaus Fandel.

Quelle:  Quelle: Conergy/Hellweg
Quelle: Quelle: Conergy/Hellweg

„Geeignet sind solche Lösungen besonders für Unternehmen, die einen Großteil des Stroms in den Tagesstunden benötigen. Wird wenig Energie benötigt, beispielsweise an Sonntagen, wird der überschüssige Solarstrom ins Netz eingespeist. Wird sonnenbedingt kein eigener Strom produziert, z. B. in den Abendstunden, muss zugekauft werden“, erläutert Anke Johannes, Geschäftsführerin der Conergy Deutschland GmbH und fügt hinzu: „Für Unternehmer wird das Thema Energiemanagement und die Kontrolle der Energiekosten immer wichtiger.“

Schon beim Bau des 2012 eröffneten Bau- und Gartenmarktes wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. „Rund 80 Prozent der erforderlichen Wärmeenergie wird im Markt aus regenerativen Quellen gewonnen. Erdwärmepumpen und Flächenheizungen sorgen bei uns für die Erzeugung und Verteilung der Wärme“, erklärt Klaus Fandel nicht ohne Stolz. Das schont die Ressourcen und spart pro Jahr rund 110 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid.

HELLWEG investiert bei allen neuen Märkten in nachhaltige Technologien und Bauweisen. Auf energieeffizienten, ressourcenschonenden Betrieb wird sowohl bei den Neubauten als auch beim Umbau bestehender Bau- und Gartenmärkte großer Wert gelegt. Hier kommen u.a. Wärmepumpenanlagen zum Einsatz und Beleuchtungskonzepte, die auf T5-Energiesparleuchten und LED setzen. An einigen Standorten steht umweltbewussten Kunden eine Stromtankstelle zur Verfügung, an der Elektroautos und E-Bikes kostenlos aufgeladen werden können.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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