Quellenangabe: "obs/Technology Review/TR 09/15"

Quellenangabe: “obs/Technology Review/TR 09/15”

Hannover – Der italienische Versicherungskonzern Generali will Daten über Lebenswandel seiner Kunden sammeln, um die Versicherungsprämien zu berechnen. Das Unternehmen will etwa wissen, “wie oft jemand beim Sport war oder welche Art von Produkten jemand gekauft hat”, sagte Giovanni Liverani, Deutschland-Chef von Generali dem Magazin Technology Review.

Kunden könnten ihrem Fitnessstudio oder einer Supermarktkette erlauben, diese Daten weiterzugeben. “Dann werden die Daten automatisch über eine elektronische Schnittstelle an die rechtlich getrennte Generali Vitality-Gesellschaft übermittelt”, so Liverani in der aktuellen September-Ausgabe. Zusätzlich sollen Versicherte dazu bewegt werden, Basisdaten über eine App selbst einzugeben, unter anderem Alter, Größe, Gewicht.

Ähnliches kommt auf Autofahrer zu. In Italien hat Generali bereits knapp eine Million Autos mit Blackboxes ausgestattet, die per GPS und Mobilfunk die Fahrleistung protokollieren. 2016 sollen die Geräte auch für Deutschland verfügbar sein. Versicherte, die aus Datenschutzbedenken nicht teilnehmen, werde man jedoch “nicht bestrafen”, so Liverani. “Aber Sie verlieren die Möglichkeit, belohnt zu werden. Es geht nicht darum, die Prämien zu senken, sondern Sie korrekter zu bemessen.”

Quelle: ots

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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