Ökonomisch, ökologisch und sozial – das sind die Eckdaten zur neuen Innovation der Deutschen Bahn. Sie lautet BIM-Building Information Modeling und soll von der ersten Idee bis zur Fertigung der Prozesskern von großen Bauprojekten sein. Diese ist ein Programm zum digitalen Bauen, welches Technik, Umweltschutz und Kommunikation miteinander vereinbaren soll.

Und so funktioniert es: Mit einer zentralen Datenbank, welche für alle Beteiligten am Projektbau (von Planer bis hin zu Baufirmen und Auftraggeber) transparent und einfach zugänglich ist, wird eine Vernetzung dieser hergestellt. Durch diese Vernetzung können schneller Informationsfluss sowie leichtere und kürzere Entscheidungswege gewährleistet werden. Außerdem wird die Kommunikation zwischen den Beteiligten erleichtert, sodass effektives Planen möglich gemacht wird.

Simuliert wird das ganze durch eine digitale Visualisierung des Projektes. Innerhalb dieser Visualisierung werden sowohl die bestmögliche Ausführung des Bauprojektes als auch die Energiebilanz und mögliche Verkehrsströme dargestellt. Durch die Visualisierung können alle Beteiligten den aktuellen Baustand mitverfolgen und möglich auftretende Probleme vorzeitig erkennen, sodass Pläne kurzfristig zu Gunsten des Bauprojektes umgeändert werden können. Hierdurch bietet das Programm die Möglichkeit die bestmögliche Ausführung für Umwelt und Technik zu vollziehen. Davon trägt im Endeffekt nicht nur der Auftraggeber seinen Nutzen, sondern auch das Umland.

Eine weitere Besonderheit, die das BIM dem künftigen Anlagenbetreiber bietet, ist der direkte Überblick über das Bauprojekt, auch nach der Fertigung. Das BIM zeigt diesem alle Informationen von Gerätebezeichnungen über Wartungspläne bis hin zu Anleitungen.

Mit dem Projektmanagement-tool BIM öffnet die Digitalisierung ganz neue Wege für die Zusammenkunft verschiedener Variablen auf einer Ebene. Somit kann die Organisation, besonders bei großen Projekten, wie Bauprojekten der deutschen Bahn, stetig strukturiert und für alle Beteiligten transparent ablaufen. Dadurch, dass letztere auf dem aktuellsten Stand und miteinander vernetzt sind, wird die Kommunikation erleichtert und Entscheidungen, welche das Bauprojekt betreffen, können schnell und einfach getätigt werden. Solche Innovationen sind besonders im heutigen medialen Zeitalter nicht wegzudenken, im Gegenteil: technologische Unterstützung macht besonders solche Projekte präziser und überschaubarer.

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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