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Auctionata baut Marktführerschaft aus

Berlin – Die Online-Auktionsplattform Auctionata (https://auctionata.de/) hat das Jahr 2015 mit einem Nettoumsatz von 81 Mio. Euro abgeschlossen. Damit verzeichnet das 2012 in Berlin gestartete Unternehmen eine Steigerung von 165 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Umsatz wurde zu 76 Prozent in den Livestream-Auktionen erzielt, während Erlöse aus den Festpreisformaten zu 24 Prozent zu diesem Ergebnis beitrugen. Rund 80 Prozent des Ergebnisses wurden in Berlin erzielt, 20 Prozent kamen von den Standorten in New York und London. Die umsatzstärksten Auktionskategorien des Jahres waren Uhren (25 Prozent), Classic Cars (23 Prozent) und Fine Art (22 Prozent), neben Asiatischer Kunst (14 Prozent), Angewandter Kunst (12 Prozent) und Vintage-Luxusgütern wie Wein, Schmuck und Fashion (4 Prozent). Kategorienübergreifend wurden rund 16.000 Objekte verkauft. Der Nettoprovisionserlös betrug 21 Millionen Euro gegenüber 6 Millionen Euro im Jahr 2014.

Quellenangabe: "obs/Auctionata AG"
Quellenangabe: “obs/Auctionata AG”

Insgesamt wurden 2015 249 Auktionen durchgeführt, von denen 44 live aus dem New Yorker Auktionsstudio gesendet wurden. Dabei wurden über 100.000 Gebote mit einem Gesamtvolumen von rund 483 Mio. Euro abgegeben. Durch Innovationen innerhalb der Livestream-Technologie konnten zudem neue Auktions- und Eventformate lanciert werden, bei denen durch eine Simultanübertragung von zwei oder drei unterschiedlichen Standorten gleichzeitig gesendet und versteigert werden kann. Darüber hinaus konnte in den Livestream-Auktionen eine Vielzahl von Rekordergebnissen erzielt werden. Das Spitzenresultat des Jahres erreichte eine chinesische Automatenuhr, die im Juni für 3,37 Mio. Euro (inkl. Käuferaufgeld) verkauft wurde. Der Käufer war der chinesische Milliardär und frühere Taxifahrer Liu Yiqian, der das Objekt mit seinem Smartphone ersteigerte. Damit stellte Auctionata einen Weltrekord für das teuerste Kunstwerk auf, das je online versteigert wurde, und verzeichnete 2015 neben dem höchsten Jahresumsatz auch den höchsten Auktionszuschlag aller Auktionshäuser in Deutschland. Den höchsten Steigerungsfaktor erreichte eine Porzellanvase des 17. Jahrhunderts, die mit einem Startpreis von 5.000 Euro nach einem 17-minütigen Bietgefecht für 875.000 Euro (inkl. Käuferaufgeld) verkauft wurde. Mit diesen Ergebnissen gelang es Auctionata, binnen zweieinhalb Jahren nach dem Start der Livestream-Auktionen im Mai 2013, die führende Position am deutschen Auktionsmarkt einzunehmen.

Alexander Zacke, Gründer und CEO von Auctionata: “Mit rund 200.000 Kunden aus 199 Ländern und vielen verschiedenen, sich ergänzenden Livestream-Formaten hat Auctionata bereits eine nicht unerhebliche Reichweite aufgebaut. Gleichzeitig sprechen wir mit unserem von überall erreichbaren Auktionserlebnis eine stetig wachsende, internationale und vor allem junge Käuferschaft an. Auf dem Weg zum weltweit ersten “24/7 Auction Channel” werden wir in den nächsten Monaten unsere Auktionsfrequenz und Sendezeit sehr deutlich erhöhen.”

Dr. Christian Nagel, Partner beim Venture Capital-Investor Earlybird: “Im vergangenen Jahr hat Auctionata mit 165 Prozent erneut ein sehr gutes Wachstum gezeigt und gleichzeitig die operativen Performance-Kennzahlen weiter verbessert. Durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Akquisitionen rechnen wir auch für 2016 mit einer starken Unternehmensentwicklung.”

Darüber hinaus schloss Auctionata im Mai eine Finanzierungsrunde über 42 Mio. Euro ab, an welcher sich alle bestehenden Investoren sowie die neuen Investoren MCI Management, Hearst Ventures, Yuan Capital und Groupe Arnault beteiligten. Des Weiteren wurde im September der Londoner Schätzungsdienstleiser ValueMyStuff übernommen, um das internationale Expertennetzwerk und die Präsenz im britischen Markt zu verstärken.

Quelle: ots

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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