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16 Tipps: So gewinnen Sie Kunden mit Online-Marketing

Die Investition in Online Marketing lohnt sich, weil Sie damit nicht nur die Kundenbasis vergrößern können, sondern gleichzeitig das lokale Geschäft ausweiten können. Nur die Tatsache, Online-Werbung zu betrieben, garantiert natürlich noch keine Erfolge. Was ist zu beachten, damit Online-Marketing sich wirklich effektiv auf die Kundengewinnung auswirkt? ReachLocal hat für Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst, wie sich kostspielige Missgeschicke vermeiden lassen.

Quelle: ReachLocal GmbH
Quelle: ReachLocal GmbH

1. Identifizieren Sie die relevante Zielgruppe für die Werbung

Kennen Sie Ihre Zielgruppen? Wie gut passen Ihre Produkte und Dienstleistungen zu ihnen und wie sprechen Sie sie richtig an? Mit zielgerichteter Online-Werbung können Sie die richtigen User erreichen. Wenn Sie allerdings eine andere Gruppe mit Ihren Botschaften ansprechen, wie beispielsweise Verbraucher außerhalb der Alters- oder Einkommenszielgruppe – oder, noch schlimmer, wenn Sie mit Ihrer Werbung überhaupt keine Zielgruppe definiert haben, verschwenden Sie Geld und Energie. Denken Sie auch daran, das Produkt und Ihre Dienstleistung richtig zu präsentieren. Hierbei bedarf es eine richtige Kombination aus Produkt und Erlebnis zu finden. Um Ihren Kunden Ihre Lösung optimal präsentieren zu können, müssen Sie vorher genau verstehen, wonach Ihre Kunden suchen bzw. was sie wünschen.

2. Überprüfen Sie die Wirkung Ihrer Marketing-Maßnahmen!

Welche Online-Marketingmaßnahmen funktionieren und welche weniger? Um das herauszufinden, müssen Sie diese regelmäßig verfolgen und überprüfen. Marketing-Maßnahmen entfalten nur ihre volle Wirkung, wenn das Budget zielgerichtet eingesetzt wird. Wichtig ist daher, dass Sie immer wieder kontrollieren, dass Sie die richtige Zielgruppe ansprechen und erreichen, damit Sie einen großer Teil davon in Kunden verwandeln können.

3. Checken Sie die ausgefüllten Webformulare

Wer erhält die ausgefüllten Website-Kontaktformulare und wie oft werden diese geprüft? Verpassen Sie keine Chancen auf Leads und kontrollieren Sie regelmäßig, ob Sie neue Webformulare erhalten haben. Nur wenn Sie das sicherstellen können, lohnt sich die Investition in diese Websitefunktion.

4. Sorgen Sie für eine optimale Website

Wie sollte meine Website aufgebaut sein, damit sie Kunden anzieht und diese schnell mit dem Unternehmen in Kontakt treten können? Lediglich die Tatsache, eine Website zu haben, bedeutet noch nicht, dass Sie damit auch Kunden gewinnen. Optimieren Sie Ihre Website also auf Suchmaschinen und Konversionen. So minimieren Sie das Risiko, dass Interessenten, die nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen, Ihre Website nicht finden können. Achten Sie zudem auf leicht auffindbare Kontaktdaten auf der Website, wie beispielsweise Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. So erleichtern Sie Verbrauchern, die auf die Website gestoßen sind, die Kontaktaufnahme.

5. Verwenden Sie gezielte Keywords für suchgebundene Anzeigen

Wie erreichen Sie eine der oberen Positionen in den Suchmaschinen? Bei der suchgebundenen Werbung gilt das Prinzip des Zahlens nach Leistung. Somit könnte es also sein, dass für Klicks auf Keywords bezahlt wird, die keine Leads generieren. Erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass künftige Kunden auf eine geschaltete Anzeige klicken und somit aus Besuchern künftige Kunden werden, indem Sie die Keywords, auf die geboten wird, gleichzeitig auch in den Textanzeigen verwenden. Dies lässt die Anzeigen erscheinen, sobald die Verbraucher nach den entsprechenden Produkten und Dienstleistungen suchen.

6. Bieten Sie auf den Namen Ihres Unternehmens

Bieten Sie bei der bezahlten Suche auch auf den eigenen Firmennamen. Es besteht sonst die Möglichkeit, dass Wettbewerber auf Ihren Unternehmensnamen bieten und somit deren bezahlte Anzeige Ihr eigenes organisches Ranking auf der Ergebnisseite der Suchmaschine übertrumpft. Das kostet Kunden.

7. Vermeiden Sie irreführende Angaben in der Werbung

Worauf müssen Sie inhaltlich bei der Erstellung von Werbeaussagen achten? Und was ist erlaubt und was nicht? Vielen Unternehmen ist überhaupt nicht bewusst, welche Werbung als irreführend gilt. Verbraucher lassen sich nicht gern hinters Licht führen. Werbung muss nicht nur klar, sondern auch der Wahrheit entsprechen. Natürlich erhalten Sie mehr Klicks auf ein Angebot, das „zu schön ist, um wahr zu sein“. Aber täuschende Werbung kann nicht nur potenzielle Kunden kosten, sondern auch das Image schädigen. Denn schnell tauchen dann Begriffe wie „Abzocke“ oder „Betrug“ im Internet auf, die mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Außerdem sind irreführende Angaben in der Werbung rechtlich verboten und damit abmahnfähig. Überprüfen Sie daher alle Texte auf ihre Angaben.

8. Betrieben Sie lokales Marketing

Welche Vorteile bietet lokales Marketing und wodurch lässt sich die Bekanntheit deutlich erhöhen? In erster Linie bringt es neue Kunden, denn Verbraucher suchen meist in der Nähe ihres Wohnortes nach Produkten und Dienstleistungen. Ein Unternehmen, das gleichzeitig regional bzw. standortbezogen ausgerichtet ist, sollte gezielt die lokalen Verbraucher ansprechen um neue Kunden zu erreichen und Stammkunden dauerhaft zu binden. Das ist nicht nur kosteneffektiver, sondern schränkt auch den Filteraufwand für Leads ein, die nicht aus dem Zielgebiet kommen.

9. Kümmern Sie sich um die Nachbetreuung potenzieller Kunden

Wie lange dauert es, bis Sie eine Anfrage bearbeiten? Angesichts des gesamten Aufwands, qualifizierte Interessenten dazu zu veranlassen über Ihre Website mit Ihnen in Kontakt zu treten, ist das mit einer der kostspieligsten Marketingfehler. Hierbei ist es von entscheidender Bedeutung über ein System zu verfügen, das dabei hilft und daran erinnert den Kontakt zu potenziellen Kunden herzustellen. Eine ausbleibende Nachbetreuung kann ernste Auswirkungen auf das Geschäft haben. Ist der Kunde zufrieden, wird er nicht nur zum Dauerkunden, sondern empfiehlt das Unternehmen sowie deren Produkte und Dienstleistungen weiter.

10. Marketing bis zur Konversion verfolgen

Einfach nur die Klickzahlen, Besucherstatistiken und die Zahl der Follower zu verfolgen, gibt keinen konkreten Aufschluss darüber, wie effektiv das Marketing tatsächlich ist. Wenn das Marketing nicht über den gesamten Verlauf bis hin zu Konversionen, wie beispielsweise Anrufen oder E-Mails verfolgt wird, investiert man möglicherweise in eine Marketingmethode, die nicht funktioniert.

11. Arbeiten Sie an einer guten Reputation

Welchen Nutzen hat das Reputationsmanagement für ein Unternehmen? Heutzutage ist die im Internet geteilte Erfahrung anderer Kunden von großer Bedeutung. Prüfen Sie also kontinuierlich, ob es positive oder negative Bewertungen über Ihr Unternehmen gibt. Somit vermeiden Sie schlechte Berichte, Kommentare und andere Inhalte, die sich kritisch über das eigene Unternehmen äußern. Die Schnellsuche nach dem Firmennamen gibt Aufschluss über die bestehenden Bewertungen, Erfahrungsberichte und Kommentare. Handeln Sie, wenn Sie schlechte Bewertungen lesen, indem Sie zeitnah darauf reagieren oder das dort beschriebene Problem beheben.

12. Überprüfen Sie die Richtigkeit der Telefonnummer

Ist die Telefonnummer in allen Marketingunterlagen und Verzeichnissen, in denen Ihr Unternehmen aufgeführt wird, korrekt eintragen? Mit einer veralteten oder einfach falschen Telefonnummer verlieren Sie garantiert potenzielle Kunden. Deshalb: Überprüfen Sie die Telefonnummer auf Fehler – und zwar überall wo sie auftaucht: auf einer Werbetafel, in einer gedruckten Anzeige oder einer Onlinequelle.

13. Gehen Sie sorgfältig mit Anrufen um

Das effektive Beantworten von Anrufen ist Teil der Marketingstrategie. Da die Mehrheit von lokalen Unternehmen den Verkauf oder Termine über das Telefon vornimmt, sind schlechte Anrufbearbeitungstechniken wie Unhöflichkeit, falsche oder unzureichende Informationen oder im Extremfall das Ignorieren eines Anrufs, ein wichtiger Grund für potenzielle Kunden, dem Unternehmen den Rücken zu kehren und einen Wettbewerber zu suchen, der ein besseres Verhalten bei Telefonanrufen an den Tag legt.

14. Analysieren Sie Ihre Wettbewerber

Welches Online-Marketing betreiben die Konkurrenten? Welche Angebote haben sie und welche Aktionen führen sie gerade durch? Wie sehen deren Websites aus? Wie werden sie online bewertet? Nehmen Sie Ihre Wettbewerber unter die Lupe, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, was einen Kunden anspricht.

15. Nutzen Sie negatives Feedback zur Verbesserung des Geschäfts

Niemand ist erfreut, wenn online negative Dinge über sein Geschäft berichtet werden. Nutzen Sie das Feedback also und schaffen Sie Abhilfe! Sonst besteht die Gefahr, dass weitere Kunden auch schlechte Erfahrungen machen und ehemals loyale Kunden zu anderen Unternehmen wechseln.

16. Seien Sie schnell und nehmen Sie zeitnah Kontakt zu neuen Leads auf!

Wie schnell werden potenzielle Kunden nach deren Kontaktaufnahme zurückgerufen? Untersuchungen haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Geschäftsabschlusses umso größer ist, je schneller Kontakt mit einem Lead aufgenommen wurde. Zudem sagt der gesunde Menschenverstand, dass das Unternehmen, welches den Verbraucher als erstes anruft, die besten Chancen hat, den Kunden zu gewinnen.

Investieren Sie in wirkungsvolles Marketing – und verlieren Sie keine wertvollen Kontakte und Leads wegen schlechter Marketingpraktiken.

Autor: Burkhard Leimbrock

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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