Der Name Flurfördergerät ist für den Laien kaum ein Begriff mit dem er etwas anfangen könnte. Ein Flurfördergerät ist besser bekannt als Hubwagen oder sogenannte “Ameise”. Ameise deswegen, weil er ein vielfaches mehr als sein eigenes Gewicht heben kann. Für viele Unternehmen, die im Logistikbereich tätig sind, ist ein solches Arbeitsmittel unumgänglich. Er sorgt für einen reibungslosen Arbeitsablauf und spart eine Menge Zeit.

Wofür braucht man einen Hubwagen?

Ein Hubwagen erleichtert die Arbeit enorm.

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Die Ameise dient hauptsächlich zur Beförderung von beladenen Gitterboxen, Europaletten oder anderen zu verladenen Gütern. Wichtig dabei ist ein ebener Untergrund. Ein Hubwagen ist nicht mit einem Gabelstapler zu vergleichen und wird meistens für den innerbetrieblichen Warentransport benötigt. Da es in diesem Bereich viele verschiedene Hubwagen gibt, kommt es auch ganz drauf an für welches Einsatzgebiet er benötigt wird. Die Preise belaufen sich zwischen 250 Euro und 10.000 Euro, je nach technischer Begebenheit.

Braucht man einen Führerschein zum Bedienen des Hubwagens?

Für einige Flurfördergeräte muss man tatsächlich eine spezielle Schulung mit abschließender Prüfung absolvieren, um es zu bedienen. Dazu gehört beispielsweise der Gabelstapler. Für die Bedienung eines einfachen Hubwagens, der ohne Motor betrieben wird, ist in der Regel nur eine Einweisung und eine Erlaubnis des Unternehmens notwendig. Anders sieht es mit dem Bedienen eines mit Elektromotor ausgestatteten Hubwagens, welcher eine Geschwindigkeit von mehr als 6 km/h erreicht, aus. Sogenannte Flurförderzeuge mit Fahrerstand und für deren Steuerung ist grundsätzlich eine Ausbildung vorgeschrieben.

Welche Arten von Hubwagen gibt es?

Man unterscheidet in:

  • Niederhubwagen
  • Hochhubwagen
  • Scherenhubwagen
  • Gabelstapler

Die einzelnen Hubwagen werden entweder manuell hydraulisch oder elektrisch betrieben. Der Gabelstapler ausschließlich mit Motor. Bevor Sie sich aber einen Hubwagen zulegen, sollten Sie sich genauer informieren. Welcher Hubwagen der richtige für Ihr Unternehmen ist, kommt auf das Einsatzgebiet an. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt das zu bewegende Gewicht der Last und die Art der Ladungsträger, auf denen sich die Last befindet. Eine weitere Frage stellt sich ob die Last ausschließlich in Bodennähe transportiert werden muss oder auf eine höhere Ebene gebracht werden muss.

Der Markt der Flurförderzeuge steigt stetig an, die Hersteller von Flurförderzeuge wie Hubwagen, Gabelstapler, Transport- und Fördermittel machen Milliardenumsätze. Unter den Top 10 Herstellern ist neben China, Südkorea, USA und Japan auch Deutschland unter den ersten fünf Plätzen vertreten. An erster Stelle steht allerding Toyota Industries, Platz 2 nimmt ein deutscher Hersteller, die Kion Group, ein. Auf den dritten Platz landet Mitsubishi und auf Platz 4 steht der deutsche Hersteller Jungheinrich.

Ausgiebige Informationen bezüglich Hersteller, Marken und Modelle sowie relevante Kaufkriterien für Ihr neues Arbeitsgerät erhalten Sie hier. Im übrigen können Sie einen Hubwagen wie ein Auto auch bequem Mieten oder Leasen.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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