Ein Barcodeleser oder ein Barcode Scanner ist ein Datenerfassungsgerät, das verschiedene Barcodes (Strichcodes) mittels Infrarotlicht erfasst und in ein Datensystem weiterleitet. Bereits 1949 wurden erste Versuche mit der Barcode Technologie durchgeführt. Durchgesetzt hat sich das System aber erst in den 70er Jahren. Den Anfang machte hierbei Amerika. In Deutschland führte das Einzelunternehmen „Carl Doderer KG“ 1977 erstmals Scannerkassen ein.

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Heute sind die Barcode Scanner aus den Geschäften nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern und vereinfachen die täglichen Arbeitsabläufe deutlich. Ob an der Kasse im Supermarkt, beim Kurierdienst oder bei der Logistik und Lageristik, führen die Lesegeräte zu einer effizienten Steigerung der Arbeitsabläufe. Genauso wie es für jeden Zweck Barcodes gibt, gibt es auch verschiedene Scannertypen. Bereits fast jede Handykamera ist mit der entsprechenden App in der Lage einen Strichcode zu erfassen.

Welche Barcode Scanner gibt es?

Es gibt Barcode Lesegeräte für jeden Wirtschaftsbereich. Je nachdem wofür er gebraucht wird. Präsentationsscanner eignen sich für den stationären Festeinbau, beispielsweise an Kassen oder Informationsterminals. Für mehr Bewegungsfreiheit oder Flexibilität kann zusätzlich auch ein Handscanner ausweichen. Somit muss auch nicht der schwere Zement- oder Futtersack aufs Kassenband gehoben werden. Handscanner mit Funkverbindung werden beispielsweise bei Paketauslieferern benötigt.

Das einfachste und billigste Lesegerät ist ein Lesestift. Der Stift hat sich aufgrund seiner komplizierten Handhabung und der ungenauen Leseergebnisse aber nicht durchsetzen können.

Der Barcode Kartenleser ist ebenfalls günstig, kann aber nur Strichcodes lesen die auf eine Karte bedruckt sind. Ein Beispiel hierfür sind Geschenkkarten oder Eintrittskarten. Diese Art von Barcode Leser wird oft für Zutrittskontrollen verwendet.

Die gängigsten Barcode Lesegeräte sind die CCD- und die Laser Scanner. Zudem gibt es bei der CCD- und der Laser Technologie noch verschiedene Unterarten die noch einmal spezialisiert sind. So können mit einem Imagescanner neben den Preisen aus Strichcodes zusätzlich auch noch Karten oder Ausweise für eine Altersprüfung ausgelesen werden.

CCD-Scanner haben gegenüber einem Laser-Scanner einen Nachteil. Barcodes aus größerer Entfernung können mit dem CCD- Scanner nicht genau eingelesen werden, da sie nur eine kurze Scanreichweite haben. Laserscanner haben eine deutlich höhere Fehlertoleranz, sie haben eine Scanreichweite von 10-15 Metern. Gegenüber einem CCD-Scanner kann ein Laserscanner auch unvollständige, verschmutzte oder sogar verkratzte Barcodes relativ zuverlässig einlesen.

Auf jeden Fall sollte man sich von vornherein im Klaren sein, für welche Anwendungen der Scanner dienen soll. Für die Industrie gibt es spezielle Barcode Scanner die äußerst robust und mit hohen Schutzklassen versehen sind. Wasserdicht und teilweise resistent gegen schädliche Umwelteinflüsse können diese Geräte problemlos im Außeneinsatz eingesetzt werden.

Zuversichtliche Hilfe und eine kompetente Beratung bei der Auswahl des richtigen Barcode Scanners erhält man bei PSN Etiketten.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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