Technologie

AirPrint im Unternehmen

Apple brachte bereits im November 2010 AirPrint auf den Markt, damit digitale Inhalte wie Dokumente, E-Mails, Fotos oder auch Webseiten – direkt von mobilen iOS-Geräten – gedruckt werden können. Mit der iOS 4.2-Version war es möglich, AirPrint auf dem iPhone, iPad oder auch iPod touch zu nutzen. HP war einer der ersten Drucker-Hersteller, der auf ePrint-Modelle setzte; heute können fast alle Drucker verwendet werden, sofern sie im PC- oder Mac-Netzwerk freigegeben sind. Wichtig ist, dass jene Geräte auch über eine AirPrint-Funktion verfügen.

AirPrint – ein unentdecktes Juwel?

Ob iPhone, Windows Phone 8, iPad oder Android-Geräte – zahlreiche Aufgaben, die vor Jahren nur der gewöhnliche Computer übernehmen konnte, sind heute auch über mobile Endgeräte durchführbar. Oftmals stellt aber das Drucken von Dateien – etwa über das Smartphone – den User vor unüberwindbare Probleme. Während am PC lediglich ein Drucker angeschlossen werden muss, steht jene Option – wenn man ein Smartphone verwendet – nicht zur Verfügung. Für iPad und iPhone gibt es AirPrint. Dabei kann der User via WLAN – jedoch nur über ausgewählte ePrint-Modelle – drucken. Mittels Weiterleiten-Funktion scannt das mobile Endgerät in der Nähe befindliche kompatible Drucker. Der Druckauftrag wird per WLAN an den Drucker übermittelt; dafür sind weder App oder Druckserver erforderlich. Dies deshalb, da in vielen Druckern bereits derartige Funktionen eingebaut wurden. Apps, die eine interne Druckfunktion haben, können automatisch AirPrint nutzen. Dabei muss man jedoch darauf achten, ob der Drucker die Funktion unterstützt oder nicht. Wer daher einen AirPrint Drucker kaufen möchte, sollte nicht irgendein Modell wählen, sondern darauf achten, dass dieses Gerät auch die Funktion besitzt. Vor allem Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben möchten, Druckaufträge via Smartphone zu senden, müssen daher auf ePrint-Modelle setzen. Immer mehr Firmen setzen auf ePrint-Modelle und die AirPrint-Funktion, da es sich um eine sichere Alternative handelt, Druckaufträge via Smartphones senden bzw. drucken zu können.

Quelle: Unsplash/pixabay.com
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Auf Updates achten!

Wer also mit seinem iPad oder iPhone Druckaufträge senden möchte, muss im Vorfeld seinen Drucker überprüfen, ob er jene Funktion überhaupt hat. Handelt es sich um ein derartiges Modell, kann – über iPhone oder iPad – ohne zusätzliche Software gedruckt werden. Mitunter muss der Drucker auf die neueste Version überprüft werden, damit der Druckauftrag reibungslos über die Bühne geht. Viele Hersteller bieten, beinahe schon wöchentlich, neue Updates an, die runtergeladen und installiert werden müssen, damit das Smartphone den Drucker bzw. der Drucker das Smartphone erkennt.

Problemloser Druck via AirPrint

iOS, das Betriebssystem aus dem Hause Apple, ist besonders komfortabel, wenn es sich um die drahtlose Übermittlung etwaiger Druckaufträge handelt. Dabei benötigt der User weder eine zusätzliche Software, noch irgendwelche Treiber, damit er die Druckaufträge an das Gerät senden kann. Das Smartphone lässt die Druckaufträge im Hintergrund übertragen; der Nutzer kann am Ende sicher sein, dass seine Druckausgabe derart erfolgt, wie er sie auf seinem Display gesehen hat. Nutzt der User den Browser “Safari”, können sogar komplette Internetseiten ausgedruckt werden. Wer ein Foto drucken möchte, braucht keine Sorge zu haben, dass sein Bild nicht wie gewünscht aus dem Drucker kommt. AirPrint stellt automatisch um, sodass das Programm erkennt, ob es sich um einen Text oder Foto handelt und dementsprechend reagieren kann. Auch PFD-Dokumente, E-Books und E-Mails können problemlos via AirPrint gedruckt werden.

Mit dem Smartphone Druckaufträge senden – AirPrint macht es möglich

Es gibt zahlreiche Dinge, die heute online gekauft oder gebucht werden können. Auch hier hat sich AirPrint zu einer verlässlichen Komponente entwickelt. Wer etwa Hotelreservierungen, Karten für ein Konzert oder bereits gebuchte Flugtickets drucken möchte, kann dies ebenfalls über AirPrint erledigen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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