Die Frauen im SoVD NRW sind angesichts der massenhaften Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht entsetzt. Jutta König, Landesfrauensprecherin des SoVD NRW e.V. zu den Vorfällen: „Es darf nicht sein, dass Frauen im öffentlichen Raum und unter den Augen der Polizei Opfer sexualisierter Gewalt werden. Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Oft bekommt keiner etwas davon mit. Die Gewalttaten in Köln und anderen Städten sind jetzt für uns alle sichtbar gemacht worden.“

Die Frauen im SoVD setzen sich schon seit Jahren gegen Gewalt gegen Frauen ein. Im letzten Jahr stellten sie mit einer Postkartenaktion die Forderung nach einer Reform des Sexualstrafrechts an Justizminister Heiko Maas. Denn für eine Verurteilung der Täter reicht es nicht aus, wenn eine Frau weint oder fleht von ihr abzulassen. Sie muss sich körperlich wehren. Für viele Frauen ist dies aus Angst oder der körperlichen Überlegenheit des Mannes nicht möglich. „Wir Frauen im SoVD erwarten, dass diese Gesetzeslücke endlich geschlossen wird. Gewalt gegen Frauen darf nicht geduldet werden. Sie kommt in allen Bereichen der Gesellschaft vor und kennt keine Ethnie, keine Schicht und auch kein Alter. Der Staat muss Frauen besser schützen und die Täter zur Verantwortung ziehen“, so Jutta König.

Quelle: SoVD Nordrhein-Westfalen e.V. (Sozialverband Deutschland)

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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