Worauf man bei Schäden an der Windschutzscheibe achten sollte

 Ein kleiner Steinschlag kann genügen, um deutliche Spuren in der Windschutzscheibe eines Autos zu hinterlassen. Das ist nicht nur ein Schönheitsfehler. “Aus kleinen Glasschäden können ruckzuck große werden”, warnt Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).

Foto: djd/ProMotor

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Zeigen sich bei tief stehender Sonne, bei Regen oder nachts bei entgegenkommenden Fahrzeugen unangenehm blendende Kratzer oder kleine Risse in der Frontscheibe, sollte der nächste Weg in die Kfz-Werkstatt führen. Doch nicht jede beschädigte Scheibe muss ausgetauscht werden. Kleine Steinschlagschäden etwa repariert der Kfz-Meisterbetrieb mit Kunstharz, das mit speziellen Injektoren in die gereinigte Schadstelle eingebracht und mit UV-Licht ausgehärtet wird. Die entsprechenden Werkstattadressen gibt es unter www.kfz-meister-finden.de.

Rund 30 Prozent der Glasschäden lassen sich reparieren. Das kostet im Schnitt nur ein Fünftel im Vergleich zum Scheibentausch. Laut Gesetzgeber darf repariert werden, wenn der Steinschlag nicht im Sichtfeld des Fahrers liegt, weiter als zehn Zentimeter vom Scheibenrand entfernt ist, die Größe von 5 Millimetern nicht überschreitet und sich keine strahlenförmigen oder über drei Zentimeter langen Risse bilden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Scheibe etwa bei einer heftigen Bodenwelle reißt oder die Sicht eingeschränkt ist. Dann muss getauscht werden.

Quelle: Djd

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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