Millionen Deutsche pendeln täglich zur Arbeit und wieder zurück. Schon wieder ein Stau und die Nerven liegen blank. Dabei lässt sich der Weg mit einigen Tipps und Tricks stressfreier gestalten.

Pendeln schadet nicht nur der Umwelt

Erst wild hetzen und dann stehen Sie doch nur im Stau? Knapp 60 % der Berufstätigen in Deutschland sind Pendler. Im Jahr 2000 waren es nur 53 %. Von 2015 auf 2017 stieg die Anzahl der Beschäftigten, die lange Wege zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen, von 18 auf 18,4 Millionen – und damit auf einen Rekordwert – an. Den größten Zuwachs an Pendlern hatten Berlin und München zu verzeichnen. Das ständige Pendeln hat nicht nur Folgen für die Umwelt, sondern wirkt sich auch negativ auf die Gesundheit der Betroffenen aus. Schon ab einer halben Stunde kann die Gefahr gesundheitlicher Schäden zunehmen. Auch Fernbeziehungen belasten die Psyche. Der steigende Stress äußert sich in Form von Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Bluthochdruck. Pendler sollten daher unbedingt versuchen, etwas gegen den Stress zu unternehmen.

Warum wird immer mehr gependelt?

Pendeln hat für die meisten Deutschen nichts mit Autofahrer-Romantik zu tun. Dennoch wollen die wenigsten aus den verschiedensten Gründen auf das Pendeln verzichten. Zu den Hauptgründen zählen hohe Miet- und Immobilienpreise.

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Viele ziehen an den Rand der Metropolen, da es im Zentrum zu teuer ist. Heute sind außerdem viel mehr Jobs befristet als noch vor 20 Jahren. Für eine befristete Stelle möchten die meisten nicht direkt umziehen. Auch gibt es immer mehr Paare, bei denen beide erwerbstätig sind. Meist muss dann einer von beiden einen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen. Ein weiterer Grund für ist oft auch einfach der Wunsch, die Familie bei einem Jobwechsel nicht aus den bestehenden sozialen Beziehungen reißen zu wollen.

Wie kann man zur Entlastung beitragen?

Ein überraschender Stau erhöht Ihren Stresspegel enorm? Hier hilft oft Gleitzeit. Versuchen Sie mit Ihrem Arbeitgeber eine Lösung zu finden. Wenn Sie wissen, dass es nicht so wichtig ist, ob Sie pünktlich um 8:00 Uhr da sind oder eine halbe Stunde später, können Sie sich auch bei einem unerwarteten Stau entspannt zurücklehnen. Trotzdem stresst jeder einzelne Weg zur Arbeit. Schon ein Home-Office-Tag in der Woche kann die Zufriedenheit daher deutlich erhöhen. Neben Gleitzeit, Home-Office und einem unbefristetem Job kann der Arbeitgeber mit einem Firmenwagen zeigen, dass die Lebenszufriedenheit seiner Arbeitnehmer einen hohen Stellenwert hat. Denn von gesunden und zufriedenen Pendlern hat natürlich auch der Arbeitgeber etwas. Wer beruflich viel unterwegs ist, legt auf Komfort und Sicherheit besonders viel wert. Ein Firmenwagen Leasing erfüllt alle Anforderungen an einen kosteneffizienten, sicheren und komfortablen Firmenwagen. Ein Firmenwagen ist immer noch die beliebteste Zusatzleistung, aber auch die Möglichkeit zum Car-Sharing und Bahntickets zur Motivation der Mitarbeiter sind gern gesehen. Bessere Mobilitätsbedingungen haben zudem nicht nur einen positiven Einfluss auf die Lebenszufriedenheit, sondern tun auch der Umwelt gut. Hilfreich ist es oft auch, die Pendelstrecke mit angenehmen Tätigkeiten wie etwa dem Besuch im Fitnessstudio oder einem Treffen mit Freunden oder Bekannten, zu verbinden.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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