Durch den neuen Steuererlass der Finanzbehörden der Länder vom 13. März 2019 werden Dienstfahrräder immer attraktiver. Nachdem die Bundesregierung Anfang des Jahres den geldwerten Vorteil für Elektro- und Hybrid-Dienstwagen bereits auf 0,5% halbierte, gilt dieser reduzierte Satz nun endlich auch für neue Dienstfahrräder. Somit können Mitarbeiter mit einem Company Bike ab sofort – abhängig von ihrem persönlichen Steuersatz – Einsparungen von bis zu 50% gegenüber einem Privatkauf erzielen.

Der neue Steuersatz gilt für alle Dienstfahrräder, die den Mitarbeitern erstmals im Januar 2019 durch den Arbeitgeber überlassen werden. Der neue Steuererlass beendet damit nun auch das Ungleichgewicht, dass sogar Hybrid-Autos mit Verbrennungsmotor stärker gefördert wurden als weitestgehend CO2-neutrale Fahrräder und E-Bikes: Im letzten Jahr wurde nämlich – begleitet von teils heftiger Kritik von Umweltverbänden – ein Gesetzesentwurf angenommen, der den zu versteuernden geldwerten Vorteil bei Dienstwagen mit Elektro- und Hybridantrieb von 1% auf 0,5% halbierte – Dienstfahrräder jedoch explizit ausschloss.

Quelle: company bike solutions

Im November wurde als Antwort auf diese Kritik ein weiterer Gesetzesentwurf verabschiedet, der vorsah, dass Company Bike Nutzer den geldwerten Vorteil aus der privaten Nutzung künftig gar nicht mehr versteuern müssen. Allerdings profitieren von dieser Regelung nur Company Bike Programme, bei denen der Arbeitgeber die Kosten für die Räder vollständig übernimmt – was bei den meisten Programmen (noch) nicht der Fall ist. Jetzt wurde die entstandene Lücke endlich geschlossen.

„Die Politik hat nun verbindliche Grundlagen geschaffen, auf dessen Basis Unternehmen Fahrräder und Pedelecs als sinnvolle Mobilitätsalternative bereitstellen können”, so Markus Maus, Geschäftsführer der Company Bike Solutions GmbH, einem Unternehmen, welches bereits seit 2012 Firmenradprogramme für führende Mittelständler und Großunternehmen aufsetzt und betreibt. „Die wachsende Bedeutung von Zweirädern für Fuhrpark-Programme von Unternehmen zeigt sich übrigens inzwischen auch bei der Zusammensetzung der Aussteller des in dieser Woche stattfindenden Fuhrpark-Branchentreffs in Düsseldorf. Der Trend ist eindeutig: Immer mehr Unternehmen wollen hin zu einer gesunden und grünen Mobilität: Das Firmenfahrrad ist angekommen und sichert sich seinen festen Platz in Ergänzung oder sogar teilweise als Ersatz von Firmenwagen-Programmen.”

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Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche befindet sich aktuell in der Vorbereitung zum Studium. Sie absolviert in unserer Redaktion ihr Jahrespraktikum. Im Anschluss will Sie "Medienmanagement" studieren. In unserer Redaktion ist sie aktuell für den Newsdesk zuständig und hält Ausblick nach aktuellen und für unsere Leser wertvollen Informationen. Sie ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de direkt erreichbar.
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