Auch wenn Carsharing oder andere alternative Modelle sich langsam aber sicher durchsetzen, das Auto ist noch immer häufig das liebste Kind der Deutschen und wird dementsprechend behandelt. Fahrzeugshampoo mit Minze-, Kokos-, Kirsch- oder Sommerbeerenduft, die sonntägliche Ausfahrt abseits von Berufsverkehr und Hektik oder die liebevolle Einrichtung des Innenraums lassen auf diese innige Beziehung schließen. Und auch darüber was mit dem lieben Auto passiert wenn es mal stehen muss macht sich der geneigte Autofahrer oft seine Gedanken. Garage und Carport sind hier die Klassiker. Für den schmalen Geldbeutel gibt es Carports als Bausätze bereits für unter 1000 Euro, nach oben hin ist jedoch viel Spielraum.

Carports als Alternative oder Ergänzung zur Garage

Quelle: pixabay.com/Jay George

Trends verändern sich

Nicht nur die zunehmende Anzahl von Zweitwagen (und Drittwagen) sorgen dafür, dass sich mehr und mehr Verbraucher einen Carport vor die Tür setzen. Im Vergleich zu Garagen bieten Carports als Fahrzeugunterbringung zahlreiche Vorteile und schlagen nur mit einem Bruchteil der kosten zu Buche. Manch einer spricht schon von einem regelrechten Carport-Trend. Wie in anderen Bereichen auch verändern sich die Trends auch im Bezug auf Carports mit der Zeit und passen sich aktuellen Designs, Geschmäckern an oder kombinieren neue Technologien. Weit mehr als ein simpler Unterstand ist der Carport heute in vielen Fällen ein regelrechter Eyecatcher und setzt Akzente vor der Haustür.

Carports setzen sich immer weiter durch und sind daher immer weiter verbreitet. Ursprünglich waren sie ein Mittelweg vom klassischen offenen Parkplatz und der Garage. Sie bieten dem Fahrzeug zum einen Schutz vor Wind und Wetter, bieten hohen Komfort und zudem Flexibilität im Alltag. Dabei ist ein Carport für viele auch nicht etwa nur mehr eine Alternative zur Garage, sondern vielmehr eine Ergänzung zu dieser. Sie müssen nicht etwa in jedem Fall frei stehend sein, sondern können meist problemlos mit dem Gebäude oder einer Garage verbunden werden. Genau wie beim Bau einer Garage muss jedoch auch für den Carport eine Baugenehmigung eingeholt werden.

Innovative Lösungen

Nicht nur klassischer Bauweisen, auch kreative und besonders schöne Lösungen der Fahrzeugunterbringungen sind erhältlich. Neben Holzkonstruktionen gibt es auch Carports aus Stahl oder einer Kombination beider Materialien. Moderne Carports werden sogar aus Edelstahl, Kunststoffen oder Gabionen gebaut. Seitdem die Solartechnik für viele Verbraucher erschwinglich geworden ist, sind auch sogenannte Solardach-Carports im Trend und ergänzen das Gebäude somit nicht nur architektonisch, sondern auch im Bezug auf die Energieversorgung. Nicht nur als ergänzende Energieversorgung für den Haushalt, auch als Option zur Versorgung eines Elektroautos könnten Solardach-Carports in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

Do it yourself

Da Carports keine besonders komplexen Bauwerke sind, kann man sie mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst aufbauen. Jeder halbwegs gut sortierte Baumarkt bietet heute entsprechende Selbstbauvarianten an. Wer es bequemer mag, der kann sich den Weg in den Baumarkt sparen und sich den Carport als Bausatz liefern lassen.

Auch bei der Versicherung kann man sparen, sollte man sein Fahrzeug unter einem Carport parken. Ganz so hoch wie der sogenannte “Garagenrabatt” fällt der Versicherungsrabatt zwar nicht aus, dennoch kann man hier ein paar Euro einsparen.

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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