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Cabrio-Saison: Diesel oben ohne – ein Fest für die Sinne

Endlich Frühling! Kaum haben die ersten Sonnenstrahlen die Natur aus der Umklammerung des Winters befreit, kehrt wieder Leben auf die Straßen zurück. Jetzt schlägt die Stunde der Cabrio-Fahrer, die freudig das Verdeck runterklappen, um den Fahrtwind im Gesicht zu spüren und das Orchester unter der Haube live zu genießen. Denn offen fahren ist ein wahres Fest für die Sinne, ein Erlebnis, das durch einen Dieselantrieb seine Vollendung findet.

Moment mal! Ein Dieselmotor im offenen Auto? Ist das nicht Geruchsbelästigung – vom berüchtigten Nageln der Selbstzünder ganz zu schweigen? Ob Benzin wirklich besser riecht als Diesel, sei dahingestellt, aber nagelnde Diesel gehören seit der Einführung der Common-Rail-Einspritzung für Pkw im Jahre 1999 durch Bosch, Mercedes-Benz und Fiat definitiv dem letzten Jahrtausend an.

 Sonne auf der Haut, Wind in den Haaren und den satten Sound des Motors im Ohr: Cabriofahren ist wahre Sinnesfreude – besonders mit einem Dieselantrieb unter der Haube. Foto: Peathegee Inc/Getty Images/Bosch/akz-o
Sonne auf der Haut, Wind in den Haaren und den satten Sound des Motors im Ohr: Cabriofahren ist wahre Sinnesfreude – besonders mit einem Dieselantrieb unter der Haube. Foto: Peathegee Inc/Getty Images/Bosch/akz-o

Weniger Verbrauch, mehr Leistung

Beim Common-Rail gelangt der Diesel in mehreren Einspritzungen in den Kolben: Die Voreinspritzungen sorgen dafür, dass der Druck im Brennraum gleichmäßiger ansteigt, was Verbrennungsgeräusche minimiert. Die Nacheinspritzungen sind für die Abgasnachbehandlung vorgesehen, verbrennen viel vom verbleibenden Ruß und reduzieren damit Emissionen.

Offene Frühlingsflitzer mit modernem Dieselmotor haben im Vergleich mit ihren benzin-schluckenden Artgenossen meist auch einen deutlich niedrigeren Verbrauch. Zudem bieten sie sportliche Motorleistung und Laufruhe. Dank hohem Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen haben kultivierte Dieselmotoren in Sachen Fahrspaß immer öfter die Nase vorn – und darauf kommt es Fahrern von rassigen Roadstern und coolen Cabrios schließlich an.

10 000 Fahrzeuge vergleichen

Lust aufs Cabriofahren bekommen? Wer noch auf der Suche nach seinem offenen Traumauto ist oder einfach mal zu einem Diesel wechseln will, für den lohnt sich ein Besuch des Online-Fahrzeugvergleichs www.fuel-pilot.de, wo rund 10 000 Fahrzeuge miteinander verglichen werden. Unter dem Reiter „Fahrzeugfinder“ lässt sich explizit nach Cabrios suchen („Karosserieform“).Wer nach dem Vergleich immer noch glaubt, ein Diesel gehöre nicht in ein Cabrio, dem hilft nur eine Probefahrt – mit Selbstzünder unter der Haube, versteht sich.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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