Sarna Röser: Mehr Tempo für Deutschlands Netze

Berlin, 12. März 2018. Heute wird der neue Koalitionsvertrag unterzeichnet. Sarna Röser, Bundesvorsitzende des Verbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER warnt davor, dass der Koalitionsvertrag jungen Unternehmen in Deutschland keine Perspektiven bietet. „Nötige Weichenstellungen und zukunftsweisende Projekte fehlen, während zig Milliarden Euro einfach nur umverteilt werden.“ Der Verband fordert daher erkennbare Aufbruchssignale von der künftigen Bundesregierung, besonders bei der Digitalisierung.

Infrastrukturbeschleunigungsgesetz wird gefordert!

„Zuallererst sollte ein beherztes Infrastrukturbeschleunigungsgesetz auf den Weg gebracht werden. Wir brauchen sofort mehr Beschleunigung bei der Digitalisierung und beim Breitbandausbau, Beschleunigung bei der Stromautobahn und Beschleunigung beim Sanieren von kaputten Brücken und Straßen. Damit wir uns im immer schärferen europäischen und internationalen Wettbewerb behaupten können, sind eben solche Zukunftsprojekte nötig, um Deutschland nach vorn zu bringen.

Dafür braucht es eine mutige Regierung, die diese Themen anpackt und nicht versucht, das Wohlwollen der Konsumenten mit Geld aus den Steuerüberschüssen der letzten Jahre einzukaufen. Die teuren Rentengeschenke wie die Mütterrente 2 und das Einfrieren des Rentenniveaus gehen zu Lasten der jungen Generation. Wir erwarten, dass in den ersten zwei Jahren ein nachhaltiges Rentenkonzept ausgearbeitet wird, das den Fachkräftemangel nicht weiter verschärft“, so Sarna Röser.

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Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche

Internetexperte Sven Oliver Rüsche ist Herausgeber der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002.