Industriemeister in der Elektrotechnik

Der Lehrgang (in Teil- oder Vollzeit) bildet den angehenden Meister in der Hauptsache thematisch in den Bereichen von Elektrik und Elektronik aus. Dieser qualifiziert in erster Linie dazu, an der Schnittstelle von Management und Mitarbeitern als bindendes Glied zu fingieren. Natürlich gibt es für eine Zulassung an der Meisterschule auch gewisse Voraussetzungen. Diese wären: Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf, der anerkannt und zu den Elektroberufen zählt, oder eine erfolgreiche Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf. Danach sollten mindestens sechs Monate Berufserfahrung oder eine Berufserfahrung von mindestens vier Jahren vorhanden sein.

Industriemeister in der Fachrichtung Metall

Voraussetzung für einen Lehrgang zum Industriemeister ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung

Foto: geralt / pixabay.com

Der vor der Industrie- und Handelskammer geprüfte Meister Fachrichtung Metall (IHK) soll in erster Linie, gerade bei mittelständischen und größeren Unternehmen als eine Schnittstelle zwischen Management und Mitarbeitern gelten. Hier ist die Weiterbildung zum geprüften Industriemeister Metall (IHK) eine geeignete Maßnahme. Der Meister ist vor allem für die Organisation der Arbeitsabläufe im Unternehmen zuständig. Gleichzeitig ist er Ansprechpartner der Mitarbeiter für betriebliche Belange und hat die Auszubildenden fachmännisch anzuleiten und zu betreuen.

Montageprozesse und Inbetriebnahme, die Thematik von Steuern und Regeln, Fertigungsverfahren und Bestellwesen, Produktionsautomatisierung sowie CNC-Technik sind Aufgaben für den Industriemeister. Zulassungsvoraussetzungen für den künftigen Industriemeister: Die mit Erfolg erreichte Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf, der den Berufen der Metallbranche zugeordnet ist oder eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf mit anschließender mindestens zweijähriger Berufserfahrung und oder eine andere Berufserfahrung von vier Jahren.

Logistikmeister (IHK)

Hauptsächlich bei mittelgroßen und größeren Unternehmen ist der Logistikmeister als Vermittler zwischen der Geschäftsführung und den Beschäftigten zu sehen. Der Lehrgang zum Logistikmeister wäre für das Erreichen dieser Position sinnvoll.

Arbeitsabläufe und Organisation spielen für einen Logistikmeister in einem Unternehmen die wichtigste Rolle. Mitarbeiterführung und besondere Betreuung der Auszubildenden sind ein weiteres Kriterium. Das Koordinieren des Warenflusses vom Wareneingang bis hin zum Warenausgang gehört weiterhin zu den Aufgaben des Logistikmeisters (IHK) (keine Verwechslung mit Lagermeister).

Zulassungsvoraussetzungen: Eine mit Erfolg bestandene Abschlussprüfung in einem dem Logistikberuf zugeordneten, anerkannten Ausbildungsberuf, oder eine erfolgreich abgeschlossene Abschlussprüfung in einem ebenso anerkannten Ausbildungsberuf sowie danach eine wenigstens einjährige Berufserfahrung oder eine Berufserfahrung von 4 Jahren.

Finanzierung und zeitlicher Aufwand

Ob Interessenten für Industriemeister in der Elektrotechnik (IHK), Industriemeister in der Fachrichtung Metall (IHK geprüft) oder Logistikmeister (IHK): Diese Kurse können entweder als Fortbildung oder als Weiterbildung in Teilzeit (Dauer: ca. 20 Monate) oder in Vollzeit (ca. fünf Monate) abgelegt werden. Auch eine staatliche Förderung ist möglich! Durch das sogenannte Aufstiegsbafög (früher Meisterbafög) können bis zu 64 % der gesamten Kursgebühren für alle Meister-Sparten gefördert werden.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
Veröffentlicht am: