Die zunehmende Globalisierung der Weltwirtschaft sorgt dafür, dass man als Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz vermehrt ins Ausland verlegen muss. Dieses Ergebnis präsentierte die ECA-Studie „Managing Mobility”, welche besonders große Unternehmen über ihre Auslandseinsätze befragte. Denn besonders für die Expansion der betreffenden Unternehmen über die nationalen Grenzen hinaus bleibt die internationale Mobilität der eigenen Mitarbeiter ein entscheidender Faktor. Dabei rechnen mehr als die Hälfte aller Firmen sogar damit, dass die Entsendungen der eigenen Arbeitnehmer in Zukunft noch deutlich zunehmen werden. Die starke Nachfrage nach hoch qualifiziertem Personal – besonders in den Wachstumsregionen Asien, im Nahen Osten und in Brasilien – kann dabei als wichtiger Grund angegeben werden.

Qualifikationen ausbauen

Für den Arbeitnehmer direkt heißt es dabei, dass dieser sein Leben flexibel gestalten und die eigenen Qualifikationen stetig verbessern muss. Viele passen daher auch ihr Privatleben an die geforderte Mobilität an und entscheiden sich dazu, eine offene Beziehung zu führen – durch die wachsende Popularität diverser Online-Portale stellt solch ein Traditionsbruch auch längst kein Tabuthema mehr da.
Zudem ist es für die Arbeitnehmer wichtig, sich an die wechselnden Mobilitätsansprüche anzupassen. Ohne das Beherrschen einer Fremdsprache kommt man heutzutage kaum mehr weiter. Die meisten Unternehmen fordern mittlerweile bereits zwei Fremdsprachen, welche im gesprochenen als auch im geschriebenen Wort sicher beherrscht werden. Besonders die Sprachen Englisch und Spanisch werden dabei vom Arbeitgeber gerne gesehen. Aber auch durch die wachsenden Mächte Russland und China lässt sich deren jeweilige Landessprache im Stellenausschreibungen immer häufiger finden.

Für Arbeitnehmer heißt dies konkret, dass „sich anpassen” immer wichtiger wird. Flexibilität und Mobilität werden in der heutigen Berufswelt – in nahezu jeder Branche – groß geschrieben. Besonders wer auf der Karriereleiter ganz nach oben möchte, sollte keine Bedenken haben, sich auch privat flexibel zu zeigen und beispielsweise das eigene Heimatland zu verlassen oder sich in fremde und auch exotische Berufsgefilde zu begeben.

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