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„Frauen in Führung – Fit für die Zukunft“ preiswürdig

Entwicklungsprogramm der Haufe Akademie für die Linde AG mit Europäischem Preis für Training, Beratung und Coaching ausgezeichnet

Freiburg – Das Thema „Frauen in Führung“ ist in aller Munde – doch wie sieht es mit der Umsetzung aus? Der DAX-30-Konzern The Linde Group hat sich freiwillig verpflichtet, den Anteil von Frauen in Führungspositionen im oberen Management bis 2018 auf 13 bis 15 Prozent zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelte er unter anderem das Trainingsprogramm „Frauen in Führung – Fit für die Zukunft“ mit der Haufe Akademie, das nun mit dem Europäischen Preis für Training, Beratung und Coaching in Bronze ausgezeichnet wurde.

Das Entwicklungsprogramm „Frauen in Führung – Fit für die Zukunft“ der Linde Group richtet sich an interne Talente und Führungskräfte. 2014 schlossen die ersten Mitarbeiterinnen das Programm erfolgreich ab, künftig werden voraussichtlich jährlich 40 bis 50 Talente und Führungskräfte das Programm durchlaufen. Oberstes Entwicklungsziel der Teilnehmerinnen ist, sich Klarheit über ihre weitere Karriereplanung zu verschaffen und – gestärkt durch das Programm – mit Selbstvertrauen in ihre erste oder weitere Führungsverantwortung zu gehen.

Die richtigen Hebel kennen

Einer IBM-Studie zufolge basiert beruflicher Erfolg nur zu zehn Prozent auf erbrachter Leistung – 30 Prozent beruhen auf Image und Selbstdarstellung und bis zu 60 Prozent hängen von Kontakten und Beziehungen ab. Häufig unbewusst legen Frauen im beruflichen Kontext weniger Wert auf Selbstdarstellung und Kontakte und konzentrieren sich vor allem auf ihre Leistung. An diesen Punkten setzt das Entwicklungsprogramm an.

Die Haufe Akademie entwickelte zwei modular aufgebaute Trainingsreihen inklusive Kickoff-Veranstaltung und Begleit- und Transfermaßnahmen – jeweils angepasst an die Bedarfe der Gruppen, an die sich das Programm richtet: interne Talente und Führungskräfte. In den drei eintägigen Modulen je Trainingsreihe bestimmen die Mitarbeiterinnen ihren Status Quo, lernen Karriere- und Netzwerkstrategien kennen, verbessern ihr Selbstmarketing und erwerben Führungs-Know-how.

Handlungsorientierte Methoden führen zum Erfolg

Das Training ist ein Baustein des Linde-Programms: In der Praxis verankern die Teilnehmerinnen das Gelernte durch Feedbackschleifen, individuelle Lernpakete und den Austausch untereinander. Susanne Nickel, Leiterin Competence Center HR Management, die als Trainerin maßgeblich im Entwicklungsprogramm involviert war, erläutert: „Wir setzen einen Methodenmix ein, der neben gängigen Lernmethoden wie zum Beispiel kurzen Theorieeinheiten, Gruppenarbeiten und Selbstreflexion sehr handlungs- und umsetzungsorientiert ist.“ So bindet sie, zusammen mit der zweiten Trainerin Tiziana Bruno, beispielsweise einen Business-Schauspieler ein: Dieser übernimmt in Fallsimulationen für die Zielgruppe „Frauen mit Führungserfahrung“ die Rolle der männlichen Kollegen und gibt direktes Feedback auf die Handlungen der Teilnehmerinnen. Kreative und innovative Methoden wie systemische Aufstellungen, Mentalcoachings und Storytelling sollen die Teilnehmerinnen darüber hinaus dabei unterstützen, erkannte Strategien direkt umzusetzen.

Für Petra Hausmann, verantwortlich für Personalentwicklung bei Linde Engineering, liegt der Erfolg des Entwicklungsprogramms darin, dass die Teilnehmerinnen auf persönlicher Ebene abgeholt werden: „Wichtig ist, dass sich die Teilnehmerinnen den Fragen stellen, die mit einer Führungsposition unweigerlich aufkommen.“ Das Programm unterstützt die Linde-Mitarbeiterinnen dabei, ihre Karriere aktiv zu gestalten und ihre berufliche Laufbahn mit mehr Eigenverantwortung zu verfolgen.

Quelle: Haufe Akademie GmbH & Co. KG

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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