Wenn man den Bachelor in der Tasche hat, steht die Frage nach der Zukunft vor der Tür. Entscheidet man sich dafür, ein Masterstudium anzuschließen, bleibt die Frage nach der passenden Uni. Auf Altbewährtes setzen oder die Uni wechseln und nochmal ganz von vorne starten?

Auf diese Frage gibt es sehr viele verschiedene Antworten, da beide Alternativen ihre Vor- und Nachteile haben. Deswegen ist die Entscheidung auch oft von der eigenen Persönlichkeit und den Ansprüchen an das weitergehende Studium abhängig.

Uniwechsel für den Master

Cramming before an exam

Bild: © istock.com/PeopleImages An seiner alten Universität kennt man sich aus und hat sich bereits einen Freundeskreis aufgebaut.

Natürlich gibt es verschiedene Gründe dafür, den Master an einer komplett anderen Uni zu machen. Manche Studenten sind zum Beispiel mit der Qualität des Studiums nicht zufrieden und können im Master die Chance nutzen, nochmal eine andere Universität und neue Lehrenden kennenzulernen. Außerdem ist es an manchen Unis so, dass Master- und Bachelorstudenten an den gleichen Kursen teilnehmen, da die Anzahl an Masterstudenten zu gering ist und deshalb keine eigenen Kurse zustande kommen. Das ist natürlich eigentlich nicht Sinn der Sache. Soll das weiterführende Studium doch eigentlich tiefergehende Informationen bereithalten und den Studenten helfen, sich noch weiter in ihrem Fach zu spezialisieren. Neben den neuen Studieninhalten kann man im Master auch nochmal eine ganze neue Richtung einschlagen. Vorausgesetzt man erfüllt die Zulassungskriterien. So kann man sich für die spätere Berufswahl natürlich noch breiter aufstellen.

Eine Alternative dazu, an eine andere Uni und damit auch an einen neuen Wohnort zu gehen, ist ein Fernstudium. Die Wilhelm Büchner Hochschule bietet insgesamt zehn Masterstudiengänge an, die man, anders als bei einem Präsenzstudium, auch von zu Hause aus absolvieren kann. Darunter sind sogar zwei neue Studiengänge, die auf Englisch belegt werden können. Diese Variante bietet die Vorteile eines Uniwechsels und man kann sich trotzdem die Kosten für einen Umzug und das Verlassen des gewohnten Umfeldes ersparen.

Erfahrung und Kontakte nutzen

Bleibt man auch für den Master weiterhin an der gleichen Universität eingeschrieben, bringt dies natürlich auch Vorteile mit sich. Die Eingewöhnungsphase in einer neuen Umgebung fällt natürlich weg und man kann sich von Anfang an wieder voll auf das Studium konzentrieren. Außerdem kennt man auch die spezifischen Anforderungen vieler Professoren und Dozenten und weiß so bei Hausarbeiten und Klausuren schon genau, was man zu erwarten hat. Wenn man mit seinem bisherigen Studium zufrieden war und auch das Angebot für die weiterführenden Studiengänge ausreichend ist, sollte man den Master an der gleichen Uni auf jeden Fall in Betracht ziehen.

© istock.com/svetikd Bildunterschrift 2: Das Fernstudium ermöglicht entspanntes Lernen von zu Hause aus.

Bild: © istock.com/svetikd
Das Fernstudium ermöglicht entspanntes Lernen von zu Hause aus.

Ein anderer Aspekt, der für viele sehr ausschlaggebend sein kann, ist der Mangel an freien Masterplätzen. An vielen Hochschulen kommen hunderte Bewerbungen auf gerade mal 15 Plätze im Masterstudiengang. Da sind die Chancen für viele schwindend gering. Manche Hochschulen möchten ihre eigenen Bachelorstudenten fördern und räumen ihnen bei gleichen Notendurschnitten einen Vorteil ein. Auch wenn dies offiziell nicht bestätigt ist, sollte man die Möglichkeit bei der Entscheidungsfindung miteinbeziehen.

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter [email protected] in der Redaktion erreichbar.
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