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Alternative Pädagogiken und die Schule von morgen

Vortrag über Waldorfpädagogik und ihr Potenzial an der Alanus Hochschule

Waldorfschulen gelten als erfolgreiches Schulmodell, gleichzeitig werden sie oft mit Skepsis betrachtet. Volker Frielingsdorf, Professor für Waldorfpädagogik und ihre Geschichte, setzt sich in einem Vortrag am Freitag, 4. September an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn mit diesem Spannungsverhältnis auseinander. Der Referent gibt auf Grundlage der Waldorf- und Reformpädagogik Anregungen für Alternativen im pädagogischen Handeln, die auch in anderen Schulformen aufgegriffen werden können. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Foyer am Campus II der Hochschule. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

© Charlotte Fischer
© Charlotte Fischer

„Waldorfpädagogik ist nicht zuletzt deshalb interessant, weil sie unzeitgemäße Fragen stellt, überraschende Perspektiven aufzeigt und Widerspruch hervorruft“, so Frielingsdorf. Ein Anliegen seines Vortrages ist es, Menschen für die Waldorfpädagogik zu interessieren. Die Alanus Hochschule bietet ein berufsbegleitendes Masterstudium an, das in sechs Semestern zum Fach-, Oberstufen- oder Klassenlehrer an Waldorfschulen qualifiziert. Absolventen verschiedener Fachrichtungen studieren im Schwerpunkt „Schule und Unterricht/Waldorfpädagogik“ um als Klassenlehrer oder Fachlehrer für Fremdsprachen, Musik, Sozial- oder Naturwissenschaften zu arbeiten. In Deutschland werden jährlich rund 600 Stellen für Lehrer an Waldorfschulen ausgeschrieben. Weitere Informationen unter www.alanus.edu/paedagogik.

Volker Frielingsdorf ist Professor für Waldorfpädagogik und ihre Geschichte an der Alanus Hochschule. Seit mehreren Jahren forscht und publiziert der Historiker ehemalige Oberstufenlehrer zu verschiedenen Aspekten der Waldorfpädagogik. 2012 veröffentlichte der 57-Jährige im Beltz Juventa Verlag einen umfassenden und differenzierten Überblick über die Rezeptionsgeschichte der Waldorfpädagogik in der erziehungswissenschaftlichen Fachliteratur. Im selben Verlag gab er unter dem Titel „Waldorfpädagogik kontrovers“ einen Reader mit mehr als 30 Beiträgen von Befürwortern und Kritikern der Pädagogik Rudolf Steiners heraus. Derzeit erforscht Frielingsdorf die Geschichte der Waldorfpädagogik von ihrer Begründung bis heute. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Verortung der Waldorfpädagogik im Kontext der Reformpädagogik.

„Was ist und wozu studiert man Waldorfpädagogik?“ Ein Vortrag für Pädagogen, Studenten, Eltern und alle Interessierten

Zeit: Freitag, 4. September 2015, 19.30 – 21.00 Uhr
Ort: Campus II, Foyer // Villestraße 3, 53347 Alfter
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: www.alanus.edu

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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