Gesundheit

Was macht ein gutes Blutzuckermessgerät aus?

Jeden Tag müssen zahlreiche Menschen ihren Blutzucker messen. Der Grund: Diabetes. Um den Blutzuckerspiegel genau im Auge zu haben, gibt es Blutzuckermessgeräte, die Aufschluss geben, wo sich der Zuckerspiegel derzeit befindet. Dabei wird von den kleinen Geräten der Glukoseanteil des Blutes gemessen. Das Prinzip der Messung ist dabei ganz einfach: Um eine Messung vorzunehmen, wird nur eine geringe Menge Blut aus der Fingerkuppe benötigt. Dafür pikst man sich mit einer Lanzette oder einer anderen Stechhilfe in die Fingerkuppe. Der austretende Tropfen Blut wird auf einen Teststreifen gebracht und vom Messgerät analysiert. Die heute meist kleinen Geräte passen problemlos in die Hosentasche und sind daher auch unterwegs immer zur Stelle. So haben Betroffene immer die Kontrolle über die Blutzuckerwerte und können bei Unter- und Überzuckerungen einschreiten. Heute gibt es zahlreiche Blutzuckermessgeräte auf dem Markt.

Wie funktioniert ein Blutzuckermessgerät?

In der Regel benötigen die meisten Geräte einen kleinen Tropfen Blut, anhand dessen der Blutzucker gemessen wird. Zur Messung selbst kommt die fotometrische Methode oder die amperometrische Methode zum Einsatz. Die fotometrische Methode erkennt die optische Veränderung der Glukose, erfasst die Farbveränderung und wertet diese aus. Die amperometrische Methode ist hingegen etwas komplizierter und bedient sich der elektrischen Leitfähigkeit des Blutes, um den Blutzucker zu messen.

Worauf sollte beim Kauf von einem Blutzuckermessgerät geachtet werden?

Beim Kauf eines Blutzuckermessgerätes sollte auf unterschiedliche Faktoren geachtet werden:

  1. Das Blutzuckermessgerät sollte eine Einstechhilfe haben, damit die Blutabnahmen weniger schmerzhaft ist.
  2. Eine USB-Schnittstelle erlaubt das Führen eines elektronischen Diabetes-Tagebuchs. Zusammen mit der Software werden die Daten übertragen und protokolliert. Die Datensammlung kann zudem bei der regelmäßigen Kontrolle beim behandelnden Arzt hilfreich für die Therapie sein.
  3. Die Handhabung des Blutzuckermessgerätes sollte einfach und für jeden möglich sein. Viele Knöpfe und Funktionen schaffen oftmals nur Verwirrung.
  4. Ein großes und vor allem beleuchtetes Display ist wichtig, damit die Werte überall und jederzeit gut ersichtlich sind, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.
  5. Ob das Blutzuckermessgerät Werte in Millimol/Liter oder Milligramm/Deziliter messen soll, ist Geschmackssache. Die erste Messeinheit ist international gebräuchlich, die zweite hingegen in Deutschland zu finden. Beide sind jedoch messgenau.

Welche Vorteile hat ein Blutzuckermessgerät?

Blutzuckermessgeräte ermöglichen Patienten mit Diabetes Typ 1 und Typ 2, am normalen Leben teilzunehmen. Mit der Blutzuckermessung können diese frühzeitig erkennen, wenn eine Über- oder Unterzuckerung droht. Die praktischen Geräte lassen sich überall problemlos anwenden und sind aufgrund der Größe einfach zu transportieren. Schon ein kleiner Tropfen Blut reicht aus, um den genauen Blutzuckerwert zu ermitteln, wodurch eine ständige Kontrolle über die Blutzuckerwerte gewährleistet ist. Die technischen Geräte bieten zuverlässige Messergebnisse. Die Speicherfunktion der Werte sowie die Übertragung in ein Diabetes-Tagebuch erleichtern die Therapie beim behandelnden Arzt.

Die Pflege eines Blutzuckermessgerätes ist simpel. Das Gerät sollte immer trocken bleiben. Zur Reinigung reicht ein trockener, weicher und fusselfreier Lappen, mit dem das Blutzuckermessgerät abgewischt wird. Die Teststreifen sowie die Nadel sind nach jeder Benutzung zu wechseln.

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