Millionen Menschen sitzen tagtäglich viele Stunden am Tag im Büro – und das teils in den ergonomisch ungünstigsten Lagen. Sie stehen nur wenig auf und bewegen sich ungenügend. Die Aufgaben am PC, am Schreibtisch und Co. verlangen kontinuierliches Arbeiten im Sitzen. Acht bis zehn Stunden und manchmal sogar noch mehr, wenn Zusatzaufgaben und Meetings zu Überstunden führen. Diese für unseren Körper recht ungesunde Haltung ist sehr schädlich für die stützende Wirbelsäule. Denn sie ist es, die unseren Körper aufrecht halten lässt und dass wir in aufrechter Haltung gehen und stehen können.

Doch langes und anhaltendes Sitzen ist uns von Natur aus nicht in die Wiege gelegt worden und unser Körper dementsprechend nicht dafür konzipiert. Diese unnatürliche Haltung lässt die meisten Rückenbeschwerden hervorbringen und wer dann auch noch etwas mehr Körpergewicht auf die Waage bringt und in einem sehr ungemütlichen und unbequemen Bürostuhl sitzen muss, umso schlimmer für die gesamte Wirbelsäule, Hüftgelenke und mehr. Der richtige und vor allem auch ergonomische Bürostuhl ist daher ungemein wichtig, um die Schäden durch das häufige Sitzen so gering wie möglich halten zu können.

Auf Hochwertigkeit achten

Foto: StartupStockPhotos / pixabay.com

Desto qualitativ hochwertiger ein Bürostuhl ist, umso besser. Denn gerade die Stühle im Billigsegment erweisen sich oftmals nach dem Kauf als Fehlinvestition. Die Grundmaterialien, welche für das Verarbeiten und die Konstruktion der Stühle verwendet werden, sind nicht immer wirklich sehr hochwertig und gut. Erste Schäden und Risse in den Gestellen und Konstruktionen im Sitzbereich können sich schon nach kurzer Nutzung einstellen. Die Sitzflächen zeigen erste Abnutzungen in der Oberfläche auf und schlimmer noch. Der ganze Stuhl verliert unter Umstände seine komplette Statik. Er wackelt, wippt, oder steht nicht mehr gerade. Das wiederum hat zur Folge, dass man permanent nicht gerade in der Balance sitzt und die Schiefe des Stuhls durch ebenfalls schiefes Sitzen auszugleichen versucht. Ein Teufelskreislauf, den man nur unterbrechen kann, wenn ein neuer, ein qualitativ hochwertigerer und besserer Stuhl ausgetauscht und angeschafft wird.

Auf Komfort und ein wenig Luxus achten

Beim Kauf eines Bürostuhls sollte auf jeden Fall auf Qualität und Komfort geachtet werden: Denn schließlich verbringt man etliche Stunden seines Lebens in genau diesem Stuhl. Und dabei macht es schlussendlich noch nicht einmal einen Unterschied, ob man nun auf Geschäftsebene im Chefsessel sitzt, oder als Angestellter und Mitarbeiter am PC. Weich, komfortabel und mit ein wenig Luxus, sollte man sich ruhig den Sessel aussuchen. Ein Chefsessel Leder 150 kg beispielsweise, weist von vornherein schon auf eine gewisse Hochwertigkeit hin. Denn er ist Dank seines Eigengewichtes sehr robust, widerstandsfähig und zudem äußerst sitz-bequem und komfortabel. Die Tatsache, dass der Stuhl für bis zu 150 kg Körpergewicht konzipiert ist, weist zudem auf eine generelle Robustheit hin.

Dazu steht ein Ledersessel dieser Güte auch für eine einig Luxus und Einzigartigkeit. Denn je nach Ausstattung und Design kann ein solcher Sessel schon der Eyecatcher eines jeden noch so nüchtern wirkenden Büros sein und werden. Richtig hinter dem Schreibtisch in Szene gesetzt und schon wirkt der Sessel wie ein mächtig bequemer Thron.

Gesundheit geht vor

Die ergonomische Sitz- und Passform eines Bürostuhls ist generell wichtig für die richtige und gesundheitlich machbare Körperhaltung beim Sitzen. Denn dies sollte grundlegend unabhängig davon sein, wie lange und auch inwieweit man täglich eine sitzenden Tätigkeit ausübt. Das ergonomisch richtige Sitzen kann man sich auch zusätzlich dann aneignen, wenn das jeweilige Büromaterial, nebst Schreibtisch und Stuhl, nicht grundlegend vorhanden ist und auch nicht selbstständig gekauft und aufgestellt werden kann. Wenn man aber selbstständig den Monitor des PCs, den Stuhl und die Schreibtischposition gut aufeinander abstimmt, um ein relativ gesundes Sitzen zu ermöglichen, tut man schon einiges, um den Rücken und damit auch die gesamte Körperhaltung zu optimieren.

So sollte man auf folgende Dinge dabei achten:

• Die Füße sollten auf den Boden gestellt werden können und ein Fußhocker entlastet und schon den Rücken dabei.
• Der Monitor sollte unterhalb der waagerechten Sehachse und mindestens eine Armlänge entfernt sein.
• Die Tastatur und die Maus des PCs sollten in einer Linie mit den Ellbogen sein.
• Handauflagen verhindern ein Abknicken der Hände, was wiederum ebenfalls zu Fehlhaltung und schließlich Haltungsschäden führen kann.
• Das Becken sollte leicht nach vorne gekippt werden können und Knie und Ellbogen sollten im Rechten Winkel sein, Das entlastet die Bänderapparate und Sehen.

Jeder Zweite leidet an Rückenschmerzen

Statistisch gesehen rund jeder fünfte Deutsche leidet an Rückenschmerzen bzw. Hexenschuss und fällt dadurch krankheitsbedingt durch mehrere Fehltage am Arbeitsplatz schlussendlich aus. Bandscheibenvorfälle und schwerwiegende Operationen sind meist die Folge langjähriger Rückenleiden und Schmerzen in diesen Bereichen. Die schlechte Haltung am Arbeitslatz und viel zu wenig körperliche Bewegungen als Ausgleich, sind die Folgen dessen. Umso mehr sollte man auf die wichtigen Dinge, wie ergonomische Sitzmöbel und die richtige Haltung achten, um spätere Krankheitsbilder, die durch Fehlhaltungen entstanden sind, zu vermeiden.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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