Berlin – Mobile und TV vereinnahmen künftig den Großteil der Werbebudgets. Dies prognostiziert YOC als ein führender Anbieter für Mobile Advertising in Europa nach Auswertung von externen Studien und internen Praxisbeispielen.

Seit 2015 durchdringt Mobile Video die Werbebranche weltweit. Bis 2020 erwarten amerikanische Studien laut Forbes Werbeausgaben von rund 130 Mrd. USD für diesen Kanal. Der aktuelle Global Video Index des Videoplattformanbieters Ooyala belegt, dass im letzten Quartal 2016 mehr als die Hälfte aller Videoaufrufe weltweit von mobilen Geräten erfolgte.

Da die Nutzung der Medien zwangsläufig ein Dauerthema für die Werbetreibenden ist, wirkt sich dies auf die Mediaplanung aus. Für Dirk Kraus, Vorstand und Gründer der YOC AG ist klar: „Mobile und TV sind deshalb beliebt, weil die Nutzer nicht über ein Produkt lesen wollen, sie wollen es erleben. Deshalb werden sich die Budgetplaner auf diese Kanäle konzentrieren.“ Zahlreichen Werbewirkungsstudien zufolge prägen sich bei der Nutzung eines Second Screen Werbebotschaften besser ein. Nutzer, die TV und Smartphone zusammen konsumieren, erinnern sich im Anschluss besser an Marken und ihr Wiedererkennungswert steigt an.

TV-Werbespots können dennoch nicht einfach auf dem Smartphone umgelegt werden, da die Geräte unterschiedliche Möglichkeiten für kreatives Design und die Interaktivität mit dem Nutzer bieten. YOC empfiehlt beispielsweise für Mobile tendenziell eine kürzere Länge (10 bis 15 Sekunden) für Video Clips zu wählen, da dies besser konvertiert. Zudem eignen sich aufmerksamkeitsstarke, vertikale mobile Werbeformate, die nach Viewability, das heißt, je nachdem ob das Ad angesehen wurde, abgerechnet werden können.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, was möglich ist: Die Nespresso-Kampagne, in der der US-amerikanische Filmstar George Clooney seinen Kaffee bis zur letzten Kapsel verteidigt, wurde in Österreich durch YOC verlängert. Der Spot wurde für Smartphones angepasst, und das Werbemittel orientiert sich an der Userpraxis, den kleinen Bildschirm zunehmend vertikal einzusetzen. Übertragen aus dem Fernsehformat 16:9 wurde somit der TV-Werbespot zu einem vollflächigen YOC Vertical Video Ad. Das Mobile Werbeformat war nativ im Inhalt der jeweiligen mobilen Seiten eingegliedert. Durch den integrierten VAST-Standard (VAST=Video Ad Serving Template) lieferte es eine umfassende Messbarkeit des Video-Inhalts. Aufgrund des hohen Wiedererkennungswerts von George Clooney als

Markenbotschafter aus dem TV erzielte das mobile Werbeformat eine hohe Klickrate. „Das Beispiel belegt, dass die Markenerinnerung bei TV und Mobile durch die Fortführung der jeweiligen Produktstory gefördert wird. TV-Werbung wird durch mobile Video-Werbung verlängert oder umgekehrt“, so Dirk Kraus.

Quelle: YOC AG

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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