Immobilie als Anlage: der Trend unter den Finanzprodukten. Immer mehr Anleger investieren in Grundbesitz, so steigen auch die Investitionen in Hotelobjekte. Im Vergleich zum Jahr 2015 verzeichnet das Folgejahr eine Steigerung der Investitionen in Hotelimmobilien um 39 Prozent. „Sachwerte, die nicht beliebig reproduzierbar sind, zeigen sich inflationsresistent. Das Hotel als Renditeobjekt ist daher eine stabile und attraktive Anlage“, weiß Sebastian Reccius, Geschäftsführer der DI Deutschland.Immobilien AG. Die ehemalige Nischenimmobilie Hotel ist auf dem Vormarsch und immer begehrter unter Investoren. Untersuchungen zeigen: Deutschland hat im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn den attraktivsten Hotelinvestmentmarkt.

Vom anhaltenden Niedrigzins profitieren

Finanzprodukte wie das Sparbuch galten lange als sicher und ertragreich. Der Wert von Spareinlagen nimmt aufgrund von Minizins und Inflation aber immer weiter ab, sodass Sparer alternative Anlagemöglichkeiten in Betracht ziehen sollten. Neben Aktien und Fonds gehören Immobilien, dank anhaltendem Niedrigzins, zu den rentabelsten Anlagen. Sie bieten Sicherheit, Steuervorteile und Inflationsschutz für ihre Besitzer. Reccius weiß: „Nicht nur klassische Immobilien wie das Eigenheim, sondern auch außergewöhnliche Objekte lohnen sich. Käufer haben die Wahl zwischen Denkmal- und Pflegeimmobilien, Ferienhäusern oder Hotelimmobilien.“ Letztere sind vor allem nachhaltige Investitionen, da der Tourismus ein zukunftsstarker Markt ist.

Hotelimmobilien als Anlagechance

Wer eine Einheit in einer Hotelimmobilie erwirbt, profitiert – dank langer Vertragslaufzeiten, Indexierung und Bankbürgschaft – von einer stabilen Rendite. Verwaltung sowie Instandhaltung obliegen dem Pächter, sodass keine weiteren Kosten oder Arbeiten für Wartungen auf den Käufer zukommen. Bei der Wahl des Objekts sollten sich Käufer gut informieren, um in eine möglichst ertragreiche und zukunftsstarke Einheit zu investieren. „Oftmals sind neu gebaute Hotels, dank Modernität und hohem technischem Standard, vielversprechend“, so Reccius. „Ältere Gebäude oder alte Leerstände müssen häufig saniert werden, bevor sie bezugsbereit sind.“ Weiterhin spielt der Standort eines Hotels eine große Rolle. Damit es auch außerhalb der Hochsaison ausgebucht ist, bietet sich ein wirtschaftlich starkes Gebiet mit guten Zukunftsprognosen an, das nicht nur Urlaubsgäste, sondern auch Geschäftsleute anzieht. „Ein zukunftsstarker Markt und eine langfristige Kapitalanlage: Hotelimmobilien sind zwar eine ungewöhnliche Anlagemöglichkeit, lohnen sich dafür aber als Renditeobjekt umso mehr“, weiß Reccius.

Quelle: Borgmeier Media Gruppe GmbH

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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