Bau von Pflegeimmobilien als Reaktion auf den demografischen Wandel

Hannover/Dresden – Laut des Statistischen Bundesamts werden die Deutschen bis zum Jahr 2030 zu einer der ältesten Bevölkerungen der Welt. Nicht nur die Anzahl der Neugeborenen geht stetig zurück, gleichzeitig wächst auch die Zahl der Menschen im Alter ab 65 Jahren. Um den demografischen Wandel bewältigen zu können, werden bereits jetzt entscheidende Maßnahmen getroffen, wie beispielsweise zahlreiche Reformen der Pflegegesetze bezüglich Betreuungsleistungen oder Pflegeausbildung sowie der Bau von zusätzlichen Pflegeheimen; die Entwicklung zeigt, dass immer mehr Heime benötigt werden.

Einer der Geschäftsführer des Portals marktplatz-pflegeimmobilie.de - Quelle: marktplatz-pflegeimmobilie.de

Einer der Geschäftsführer des Portals marktplatz-pflegeimmobilie.de – Quelle: marktplatz-pflegeimmobilie.de

Interessant ist dieser Trend auch für Investoren: Die Anlage bietet ansprechende Steuervorteile bei beständiger Wertentwicklung und ist weniger von Geldentwertung, Krisen oder Währungsreformen betroffen. Die Mindestinvestition ist dabei vergleichsweise gering. So liegt die günstigste Investitionssumme bei einem aktuellen Objekt in Dresden beispielsweise bei 110.879 Euro. Bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 50.000 Euro und einer Eigenkapitalbeteiligung von 20 Prozent (22.175 Euro) kann so in einem Zeitraum von 25 Jahren ein Vermögen von 160.880 Euro aufgebaut werden. Dieser Beispielrechnung liegt ein Sollzins von 3 Prozent und eine Tilgungsrate von 2 Prozent zugrunde. Es werden monatliche Mieteinnahmen von 462 Euro erwartet. Nach Abzug der Kosten für Tilgung, Zinsen und Instandhaltung, sowie Verwaltung erhält der Investor monatliche Einnahmen von 48 Euro. Solche Rechenbeispiele können potenzielle Investoren ausführlich auf Plattformen wie marktplatz-pflegeimmobilie.de durchführen. Dort erhalten sie auch Beratung bezüglich ihrer Investitionsmöglichkeiten.

Risiken des Investments von Anfang an minimieren

Wie bei jedem größeren Investment gilt es hier einige Risikofaktoren zu kennen und diese vorab gering zu halten. Es ist wichtig, das Objekt an sich zu prüfen. Bei dem oben genannten Beispielobjekt, der Seniorenresidenz am Pohlandplatz in Dresden-Striesen, handelt es sich um eine hochmoderne Pflegestätte, die planmäßig im Herbst 2016 zum Bezug bereit steht und mit 66 Einzel-, 8 Doppel-, und 10 Tandemzimmern insgesamt 102 Bewohnern ein neues Zuhause bietet. Zudem befinden sich in der Seniorenresidenz auch 19 weitere Einheiten für betreutes Wohnen. Erste Mietzahlungen erfolgen im Frühjahr 2017. Auch der Standort ist von entscheidender Bedeutung und spielt eine wesentliche Rolle bei der Auswahl einer Pflegeimmobilie: Dresden stellt beispielsweise mit seinen prächtigen Wahrzeichen und seinem Kulturangebot einen ansprechenden Ort zum Leben im Alter dar, zumal Auswertungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung ergeben haben, dass Dresden als Wohnort immer beliebter wird. Von 2008 bis 2013 konnte die Stadt einen Bevölkerungszuwachs von 5,8 Prozent aufweisen. Der Stadtteil Striesen, im Osten der Stadt an der Elbe gelegen, verfügt neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants sowie Ärzten in unmittelbarer Nähe auch über eine Vielzahl an Grünflächen. Die gut ausgebaute Infrastruktur Dresdens ermöglicht auch Ausflüge in die nähere Umgebung der Landeshauptstadt Sachsens.

Auch über den Betreiber sollte sich der potenzielle Investor vorab informieren. Die Wohnanlage in Dresden wird betrieben von der Inter Pares Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, die seit 2011 besteht und deren Inhaber bereits auf die erfolgreiche Geschäftsführung einer Einrichtung für betreutes Wohnen mit 2.400 Betten zurückblicken kann.

„Der Betreiber ist einer der relevantesten Faktoren bei der Investition in eine Pflegeimmobilie und hat daher großen Einfluss auf den Erfolg des Investments“, sagt Patrick Holze, einer der Geschäftsführer des Portals marktplatz-pflegeimmobilie.de. Anders als bei Anlagen in eine Privatimmobilie übernimmt die Betreiberfirma den Aufwand für Verwaltung, Vermietung und Instandhaltung. Daher sollten Anleger darauf achten, dass der Betreiber renommiert und wirtschaftlich erfolgreich tätig ist. Seine Erfahrung und Fachkompetenz sind essenziell für eine erfolgreiche Investition in eine Pflegeimmobilie.

Zu guter Letzt muss auch der Pachtvertrag genauestens studiert werden. Da eine Pflegeimmobilie wie ein gewöhnliches Immobilieninvestment verschenkt, verkauft; vererbt und beliehen werden kann, ist ein Grundbucheintrag Standard. Im Vertrag kann zudem eine Vertragsverlängerungsoption eingetragen sein. Üblich ist dabei, den Vertrag nach 25 Jahren für weitere fünf Jahre verlängern zu können. Auch die Indexierung wird im Vertrag festgehalten. In dem aktuellen Angebot aus Dresden liegt diese bei 70 Prozent.

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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