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Konsumtenkredit – aber richtig

Bei Vertragsabschluss auf Details achten

Manchmal reicht das Geld einfach nicht. Dieser Herausforderung begegnen die meisten Menschen irgendwann einmal. Verschieden ist allerdings, wie sie damit umgehen. Die einen verzichten kurzerhand auf ihre Wünsche. Andere überlegen sich erst einmal, wie sehr ihnen ein Wunsch am Herzen liegt. Ist er bedeutsam genug, nutzen sie für seine Finanzierung gern einen Konsumentenkredit. Manchmal gibt es auch gar keine Alternative dazu. Dann nämlich, wenn die Anschaffung unverzichtbar ist. Etwa wenn Berufstätige ein Auto brauchen, um zur Arbeit zu kommen. Ein Ratenkredit kann aber auch sparen helfen. Zum Beispiel wenn er genutzt wird, um einen teureren Dispositionskredit abzulösen.

Foto: djd/CreditPlus Bank/fotolia.com/GinaSanders
Foto: djd/CreditPlus Bank/fotolia.com/GinaSanders

Auf den Durchblick kommt es an

„Wer sich nach reiflicher Überlegung für einen Ratenkredit entscheidet, sollte sich im ersten Schritt einen Überblick über seine regelmäßigen Einkünfte und Ausgaben verschaffen“, erklärt Stefan Wiedemann, Leiter Filialgeschäft der CreditPlus Bank. „Und sich auch gleich überlegen, welche Rate man sich monatlich höchstens leisten kann und möchte. Daraus ergibt sich eine gute Entscheidungsgrundlage.“ Wichtig sei dabei, dass man wirklich ehrlich zu sich selbst ist. Schließlich ist niemandem damit gedient, wenn die spätere Rückzahlung des Darlehens schwerfällt.

Vorsicht bei schufafreien Krediten

Es gibt viele Hinweise für einen seriösen Anbieter: Hilfreich könnten dabei Empfehlungen von Freunden und Testurteile sein, sowie der Hinweis der Banken, die den Kodex „Verantwortungsvolle Kreditvergabe für Verbraucher“ unterzeichnet haben. Eine Übersicht dazu gibt es unter www.kredit-mit-verantwortung.de. Zurückhalten sollte man sich dagegen bei sogenannten schufafreien Krediten. Die Schufa-Auskunft dient dazu, das Kreditgeschäft für den Kunden und für die Bank reibungsloser und sicherer zu gestalten. Verzichtet ein Anbieter auf die Auskunft, hat er ein höheres Risiko – und das lässt er sich bezahlen. Verbraucher laufen bei solchen Angeboten zudem Gefahr, an unseriöse Anbieter zu geraten. Weitere Beurteilungshilfen sind Zertifikate wie beispielsweise ein TÜV-Siegel oder Bewertungen in Verbrauchermedien. Wer es noch genauer wissen will, kann sich auf Bewertungsplattformen wie www.ekomi.de umsehen.

Finanzierungsrechner im Internet

Wer einen seriösen Anbieter gefunden hat, kann auf die Finanzierungsrechner zurückgreifen, die es im Internet gibt. Unter www.creditplus.de etwa gibt man einfach seinen Wunschkredit ein und klickt auf „weiter“. Anschließend werden verschiedene Kreditvarianten präsentiert. Weil der Zinssatz auch von persönlichen Faktoren abhängt, liegt der Berechnung erst einmal ein Beispielzins zugrunde. So kann man aber schon einmal sehen, wie die Anzahl der Raten – also die Laufzeit des Kredits – und die Höhe der monatlichen Raten zusammenhängen. Wer höhere Raten zahlt, hat seinen Kredit schneller abbezahlt. Und wer sich mit einer längeren Laufzeit lieber ein wenig mehr Zeit lässt, zahlt niedrigere Raten. Füttert man den Rechner mit individuellen Daten, gelangt man zu seinem Kreditantrag mit den persönlichen Konditionen.

Restschuldversicherung oder Ratenpause

Praktisch am Ratenkredit ist aber nicht nur die regelmäßige und damit planbare Rate, sondern auch die sogenannte Restschuldversicherung. Denn vorübergehende Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder ein schwerer Unfall können die Rückzahlung des Kredits unmöglich machen. In diesen Fällen greift die Restschuldversicherung und übernimmt die Rückzahlung des Darlehens. Manchmal reicht es aber auch völlig aus, wenn man mit der Zahlung der Raten einen Monat aussetzen kann. Am besten klärt man schon bei der Aufnahme des Kredits, ob dies bei Bedarf möglich ist. Kommt es dennoch zu Problemen bei der Rückzahlung, empfiehlt es sich so schnell wie möglich offen mit der Bank zu sprechen.

Quelle: Djd

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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