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Investment in Wachstumsmarkt Wohnen+Pflege:

Heute beginnt die Zeichnungsfrist für die besicherte Wandelschuldverschreibung der SeniVita Social Estate AG

Anleger erhalten 6,5 Prozent Zinsen und Wandlungsrecht in Aktien – IPO angestrebt für 2018

Nettoemissionserlös wird zum Bau von Pflegewohnanlagen eingesetzt

Bayreuth/Stuttgart. Heute beginnt die Zeichnungsfrist für die besicherte Wandelschuldverschreibung der SeniVita Social Estate AG (International Securities Identification Number: DE000A13SHL2, Wertpapier-Kenn-Nummer: A13SHL). Anleger können das Wertpapier, das ihnen eine Verzinsung von 6,5 Prozent sowie das Recht bietet, die Anleihe in Aktien der Gesellschaft zu wandeln, noch bis zum 8. Mai über die Zeichnungsbox der Frankfurter Wertpapierbörse sowie bei SeniVita Social Estate direkt (www.senivita-social-estate.de) zeichnen. Die Emission hat ein Volumen von bis zu 50 Mio. Euro und wendet sich mit einer Mindestzeichnungsgröße bzw. einem Angebotspreis von 1.000 Euro pro Wandelschuldverschreibung auch an Privatanleger in Deutschland und Österreich. Der Nettoemissionserlös wird zum Bau von Pflegewohnanlagen nach dem mehrfach ausgezeichneten Konzept der von SeniVita entwickelten „AltenPflege 5.0“ verwendet und soll das geplante schnelle Wachstum des Unternehmens ermöglichen. Die ICF BANK AG begleitet die Transaktion als Lead Manager.

Erstrangige Besicherung – spezielle Sicherheitenstruktur für Anleger

Die Ausgestaltung der Sicherheitenstruktur der Wandelschuldverschreibung (Euler Hermes Rating: BB) für die Entwicklung bzw. den Bau von Immobilien ist besonders anspruchsvoll. Da sie für die Finanzierung der Bauprojekte eingesetzt wird ist sie auch durch die Bauprojekte direkt erstrangig besichert. Den gesamten Mittelzufluss aus der Anleihe bekommt zunächst ein Treuhänder. Er hält nicht nur die Sicherheiten, sondern überwacht auch die Mittelverwendung. Er darf nur auszahlen, wenn ein Baugutachten über Grundstück und zu errichtendes Gebäude vorliegt. Aus Gründen der Anlegerinformation finden sich im Wertpapierprospekt daher sowohl Gutachten für den Bodenwert als auch Verkehrswertgutachten für den erwarteten Wert nach Bebauung. So wird volle Transparenz erreicht. Außerdem muss eine adäquate Grundschuld zugunsten des Treuhänders eingetragen werden. Erst danach darf der Treuhänder eine Rechnung bezahlen.

Darüber hinaus gibt es eine Sicherungsabtretung hinsichtlich aller Ansprüche auf Veräußerungserlöse und Mietzahlungen und eine fortlaufende Verwahrung von Projekterlösen und Mietzahlungen als Barsicherheit, so dass der Wert der Sicherheiten den Nominalbetrag der ausstehenden Anleihe deckt.

Geschäftsmodell mit starker Wachstumsperspektive

Das Geschäftsmodell der mit einem Grundkapital von 10 Mio. Euro ausgestatteten SeniVita Social Estate AG sieht vor, neue Standorte für das AltenPflege 5.0 Konzept zu projektieren sowie neue Wohnanlagen zu planen, zu bauen und die Wohnungen auch an Dritte zu verkaufen bzw. bis zu einem Maximalbestand von 20 Prozent selbst zu halten. Gleichzeitig will die SeniVita Social Estate AG Franchise-Geber für lokal verankerte ambulante Dienste werden, die vor Ort bereits pflegebedürftige Menschen betreuen. Dabei kann ein Franchisenehmer eine komplette Einrichtung von der SeniVita Social Estate mieten, so dass auch beständige, kalkulierbare Einnahmen erzielt werden.

Konkret sind für 2015 Neubauten in Maisach und Bad Wiessee in Oberbayern sowie in Ebelsbach in Unterfranken geplant. Die Baupläne für Ebelsbach sind eingereicht, in Bad Wiessee liegt die Baugenehmigung vor und in Maisach ist bereits der erste Spatenstich erfolgt. Daneben soll ein schon existierendes Seniorenhaus in Piding erworben, in einzelne Wohnungen aufgeteilt und dann an Kapitalanleger veräußert werden.

„Wir wollen sehr schnell in die Umsetzung der Projekte gehen, weil wir den aktuellen Vorsprung den wir auf diesem Gebiet sehen für das weitere Wachstum optimal nutzen wollen. Die Gelegenheit dazu ist jetzt günstig, deshalb streben wir auch die schnelle Wachstumsfinanzierung über die Platzierung der Wandelschuldverschreibung an“, begründet Dr. Horst Wiesent die Emission. „Wir haben zahlreiche Projekte in der Pipeline, bei denen wir sofort loslegen können, sobald die Anleihegelder da sind. Unser Ziel ist, unmittelbar nach dem Bau mit dem Verkauf der Wohnungen zu starten, damit der SeniVita Social Estate schnell wieder Geld für neue Investitionen zufließt. So wollen wir jedes Jahr 5 bis 10 Projekte an verschiedenen Standorten realisieren.“

Aktuell verfügt die SeniVita Social Estate AG, in der die SeniVita Sozial gGmbH und der Baukonzern Ed. Züblin AG ihre Fachkompetenzen gebündelt haben, mit der AltenPflege 5.0 zumindest in Bayern über ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb. Geplant ist, bereits ab 2016 Wohnanlagen nach diesem Konzept auch in Baden-Württemberg und Österreich zu realisieren.

Bedarf an Pflegewohnanlagen vervielfacht sich in den nächsten Jahren

Der Bedarf an neuen Angeboten zur Vollversorgung pflegebedürftiger Menschen sowie an bedarfsgerechten Wohnanlagen für Senioren nimmt voraussichtlich dramatisch zu. Derzeit gibt es rund 400.000 entsprechende Wohnungen in Deutschland, in den nächsten zehn Jahren soll sich der Bedarf jedoch auf rund zwei Millionen verfünffachen.

Mit der zum 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Pflegereform sind neue Wege in der Altenpflege auch attraktiver für alle Beteiligten geworden. Die damit verbundene, signifikante Erhöhung der Leistungen für teilstationäre bzw. die ambulante Pflege durch den Gesetzgeber kommt Konzepten wie der AltenPflege 5.0 zugute. „Die Bewohner oder ihre Angehörigen bestimmen und entscheiden selbst, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen wollen. Durch diese Individualisierung der Leistungen und natürlich die mit der Pflegereform verbundene stärkere Förderung von Modellen, bei denen die Pflegebedürftigen in der eigenen Wohnung versorgt werden, wie bei unserer Altenpflege 5.0, ergibt sich letztlich ein Kostenvorteil für die Bewohner. Ihnen kommen die Pflegereform und die dadurch geförderten Innovationen in jeglicher Hinsicht zugute. Wir denken, dass wir letztlich über die steigende Nachfrage nach unseren AltenPflege 5.0 Wohnanlagen auch davon profitieren werden“, fasst der Vorstandsvorsitzende der SeniVita Social Estate AG, Dr. Horst Wiesent, die Vorteile zusammen.

„Wir sind aufgrund all dieser Faktoren vom Erfolg der SeniVita Social Estate AG überzeugt. Zeichner der Wandelschuldverschreibung können an diesem Erfolg teilhaben. Sie bekommen eine attraktive Verzinsung von 6,5 Prozent für das angelegte Kapital und haben die Möglichkeit, an Unternehmenswertsteigerungen teil zu haben. Das kann insbesondere dann gelten, wenn die SeniVita Social Estate ihre Aktien an die Börse bringen kann. Denkbarer Termin für den Börsengang ist aus unserer derzeitigen Sicht frühestens der Oktober 2018. Unser Ziel ist es, die SeniVita Social Estate dann soweit zu haben, dass alle Zeichner und Investoren in unserer Wandelschuldverschreibung bei dem angestrebten Börsengang von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch machen, einfach weil der Kurs dann so attraktiv ist.“

Die Wandelschuldverschreibung der SeniVita Social Estate AG auf einen Blick:

  • Emittentin: SeniVita Social Estate AG, Bayreuth
  • Emissionsvolumen: Bis zu EUR 50. Mio. im Wege öffentliches Angebot und Privatplatzierung
  • Zinskupon: 6,5 % (Zinszahlung jährlich)
  • Laufzeit : Mai 2015 bis Mai 2020 (5 Jahre)
  • Mindestzeichnungsgröße: EUR 1.000, weitere Zeichnungsstufen je EUR 1.000
  • Zeichnungsfrist: 23. April bis 08. Mai 2015
  • Wandlungsrecht: Wandlung von Nominal EUR 1.000 Wandelschuldverschreibung in 100 Aktien zum Wandlungspreis EUR 10,00, keine Zuzahlung
  • Ausübungszeitraum: Oktober 2018 – bis Januar 2020
  • Rating Euler Hermes: BB (Anleihenrating)

Besicherung: Mittelverwendungs- und Sicherheitentreuhand: Verwahrung Emissionserlös
bis zum Projektstart, erstrangige Grundschulden auf angekaufte Grundstücke. Sicherungsabtretung hinsichtlich aller Ansprüche auf Veräußerungserlöse und Mietzahlungen.
Fortlaufende (Teil-) Verwahrung von Projekterlösen und Mietzahlungen als Barsicherheit, so dass der Wert der Sicherheiten den Nominalbetrag der (ausstehenden) Anleihe deckt.

Börsennotiz: Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) –
mit Informationspflichten gemäß Entry Standard der FWB

Weitere Informationen:

Die SeniVita Social Estate AG ist eine Tochtergesellschaft der SeniVita Sozial gGmbH (50 Prozent) und der Ed. Züblin AG (46 Prozent). 4 Prozent der Aktien hält die grosso holding GmbH des österreichischen Unternehmers Erhard F. Grossnigg. Die SeniVita Sozial gemeinnützige GmbH ist heute einer der größten privaten Betreiber von Einrichtungen zur Alten- und Behindertenhilfe sowie zur Intensivbetreuung von schwerstpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen in Bayern. Sie betreut aktuell mit rund 1.000 Mitarbeitern über 900 Bewohner in 14 Pflege- und Betreuungseinrichtungen, zwei weitere Einrichtungen werden von einem Partner als SeniVita-Häuser betrieben.

Bei dem Modell der von SeniVita entwickelten AltenPflege 5.0 handelt es sich um eine Kombination aus drei Bausteinen, die ineinandergreifen: Seniorengerechtes Wohnen, Pflege in der eigenen Wohnung und Tagespflege unter einem Dach. Dieses von SeniVita bereits seit 2008 erprobte und immer weiter entwickelte Modell bietet gegenüber der stationären Pflege höheren Wohnkomfort, mehr Privatheit, individuelle Versorgung und sehr gute Betreuungsqualität insbesondere bei Demenz oder Intensivpflege, ein Plus an Selbstbestimmung durch viele Wahlmöglichkeiten und letztlich auch ein preiswerteres Angebot für Pflegebedürftige.

Die Ed. Züblin AG zählt mit rund 14.000 Mitarbeitern und einer jährlichen Bauleistung von rund 3 Mrd. Euro zu den führenden deutschen Baukonzernen. Seit über 110 Jahren realisiert das Unternehmen erfolgreich anspruchsvolle Bauprojekte im In- und Ausland und ist im deutschen Hoch- und Ingenieurbau die Nummer eins. Zu den herausragenden aktuellen Züblin-Hochbau-Projekten in Deutschland zählen unter anderem die Europäische Zentralbank in Frankfurt, das Milaneo in Stuttgart und der zweite Bauabschnitt des Uniklinikums Jena. Züblin gehört zum Unternehmensverbund der österreichischen STRABAG SE, einem der führenden Baukonzerne Europas.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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