Indexfonds sorgen für frischen Wind in der Finanzwelt und sind nicht nur für Investoren, sondern auch für Unternehmen eine Möglichkeit, voranzukommen. Dies gilt vor allem für den Mittelstand. Nach wie vor ist der DAX für viele Anleger die Basis bei Investitionsentscheidungen. Dabei gerät der Mittelstand ein wenig in Vergessenheit. Mit der passenden Investitionsstruktur kann sich das jedoch ändern.

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Gewinnmöglichkeiten beim Mittelstand nicht unterschätzen

Auch wenn der DAX mit seinem Allzeithoch die Herzen der Anleger höher schlagen lässt, ist es nicht verkehrt, den Blick noch ein wenig auszuweiten. SDAX oder MDAX machen deutlich, dass Höchststände nicht nur bei führenden Großunternehmen zu finden sind. Hochs vorbei an den Blue Chips sorgen dafür, dass der Mittelstand immer mehr Gehör bei den Anlegern findet und diese haben die Möglichkeit, nicht nur mit Aktien, sondern auch mit ETFs aktiv zu werden. Informationen zu ETFs bei fitformoney geben einen ersten Einblick in die Funktionsweise der Indexfonds, der Hintergründe und Investitionsmöglichkeiten.

Hohe Renditen sind keine Seltenheit

Der Mittelstand hat in der deutschen Wirtschaft einen hohen Stellenwert. So wird er häufig als Motor gesehen und ist zuständig für einen großen Teil des Gesamtumsatzes, der durch deutsche Unternehmen erwirtschaftet wird. Interessant ist bei mittelständischen Unternehmen auch der Blick auf die Nischen, die ausgewählt wurden, da hier die Chance besteht, zu einem führenden Anbieter zu werden. Nicht wenige mittelständische Unternehmen agieren bereits als Marktführer in ihrem Bereich. Dadurch ergeben sich für die Anleger auch die Chancen auf hohe Renditen bei einer Investition.

Investieren über ETFs

Anleger, die darüber nachdenken, in den Mittelstand zu investieren, können hier verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen. Der Kauf von Aktien ist nach wie vor von Interesse, um direkt in börsennotierte Unternehmen investieren zu können. Das Risiko durch Einzelinvestitionen ist allerdings nicht zu unterschätzen. Eine Alternative stellt die Verwendung von ETFs dar. Hier ist eine breite Streuung möglich. ETFs auf den MDAX stehen ebenso zur Verfügung, wie Varianten auf den TecDAX und den SDAX. Bei der Auswahl ist jedoch zu beachten, dass sich nicht ausschließlich Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand in der Notierung befinden. Unternehmen, deren Sitz sich nicht in Deutschland befindet, gehören ebenfalls dazu. Wer als Anleger darin jedoch kein Problem sieht, kann sich auf die genannten ETFs konzentrieren.

Reiner Mittelstand – spezieller ETF bietet die Lösung

Viele Anleger achten inzwischen jedoch sehr genau darauf, wo sie investieren. Besteht der Wunsch, sich auf den Mittelstand zu konzentrieren, bietet ein spezieller ETF eine Lösung. Hierbei handelt es sich um den Xtrackers Germany Mittelstand & MidCap UCITS ETF. Der Indexfonds bietet eine Abbildung der Wertentwicklung des Index Solactive Mittelstand & MidCap Deutschland an. In diesem Index sind ausschließlich Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand enthalten. Durch die Menge an 70 Unternehmen besteht auch der Vorteil einer breiten Streuung. Abgedeckt werden die klassischen Branchen, wie Industrie, Handwerk und Technologie. Allerdings ist zu beachten, dass es in dem genannten Index keine Unternehmen aus dem Finanzsektor gibt.

Unabhängig davon, ob sich Anleger für den Mittelstand-ETF oder auch den SDAX oder MDAX entscheiden, besteht auf diesem Weg die Option, den deutschen Mittelstand zu unterstützen und von dessen Wertentwicklung zu profitieren.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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