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Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung 12/2014

Lübeck – Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung und kommentiert die Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Quellenangabe: "obs/Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft/Dr. Klein & Co. AG"
Quellenangabe: “obs/Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft/Dr. Klein & Co. AG”

Die Entwicklung hatte sich über die letzten Monate bereits angekündigt: Im Dezember 2014 durchbricht die durchschnittliche Standardrate erstmals die 500-Euro-Grenze nach unten. Nach einem erneuten Rückgang um 13 Euro gegenüber dem Vormonat liegt der Durchschnittswert (für eine Darlehenshöhe von 150.000 Euro mit zehnjähriger Sollzinsbindung, 80-prozentiger Beleihung und einer Anfangstilgung von zwei Prozent) bei nur noch 493 Euro. Zum Dezember 2013 reduzierte sich das Volumen der Standardrate sogar um 115 Euro. Gleichzeitig steigt die durchschnittliche Darlehenshöhe und erreicht mit 172.000 Euro zum Jahresende einen neuen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 8.000 EUR.

Der durchschnittliche Tilgungssatz sinkt im Dezember nur minimal um 0,01 Prozentpunkte auf 2,60 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreswert bleibt ein Anstieg um 0,27 Punkte. Die durchschnittliche Sollzinsbindung zeigt einen vergleichsweise starken Anstieg zu den Vormonaten und verlängert sich um sechs Monate auf zwölf Jahre und neun Monate. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Verlängerung um 16 Monate. Der durchschnittliche Beleihungsauslauf verliert 0,72 Prozentpunkte und fällt auf 78,51 Prozent zurück. Entsprechend investieren Darlehensnehmer in Deutschland einen durchschnittlichen Eigenkapitalanteil von 21,49 Prozent in ihre Baufinanzierung – nach 22,07 Prozent vor einem Jahr.

Bei den Darlehensarten verbucht der Anteil von Annuitätendarlehen mit festem Zinssatz, wie auch schon im November, einen deutlichen Anstieg. Er liegt im Dezember bei 74,58 Prozent und damit 1,50 Prozentpunkte über dem Vormonat bzw. 4,28 Punkte über dem Vorjahresmonat. Alle anderen Darlehensarten sinken sowohl im Vergleich zu den Vormonats- als auch zu den Vorjahreswerten. So ergeben sich zum Jahresende folgende Veränderungen: KfW-Darlehen verlieren 0,65 Prozentpunkte und sinken auf 10,68 Prozent. Forward-Finanzierungen fallen auf 10,15 Prozent (- 0,67). Und durch den erneuten Rückgang im letzten Kalendermonat (- 0,04) ergibt sich bei Darlehen mit variablem Zinssatz eine Halbierung in der Gegenüberstellung zum Vorjahreswert von 2,84 Prozent auf 1,41 Prozent.

Hier finden Sie die Pressemitteilung: www.bit.ly/1zF4fTf

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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