Fast 80 Prozent des Energieverbrauchs in einem Haushalt gehen auf das Konto von Heizung und Warmwassererzeugung. Ein kalter Winter sorgt so schnell für hohe Kosten. Wer beim Heizen und Lüften ein paar Tipps beherzigt, kann pro Heizsaison einige Hundert Euro sparen.

Foto: djd:IWO-Institut fuer Waerme und Oeltechnik e.V.

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Fenster in Dauerkippstellung etwa treiben den Verbrauch in die Höhe. “Dadurch geht permanent Wärme verloren und das Mauerwerk kühlt aus”, sagt Alexander Fack vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). Effizienter sei es, die Fenster zwei- bis dreimal am Tag für je fünf Minuten weit zu öffnen und die Thermostate herunterzudrehen. Räume sollten zudem nicht zu stark aufgeheizt werden. Das ist ungesund und steigert den Energieverbrauch um etwa sechs Prozent pro Grad. Nachts und wenn niemand zu Hause ist, empfiehlt sich eine Temperaturabsenkung. Selten genutzte Räume können konstant kühler gehalten werden. Als Untergrenze gelten 14 bis 16 Grad, sonst drohen Feuchteschäden.

Ein zu hoher Verbrauch kann auch technische Ursachen haben. Wenn Heizkörper gluckernde Geräusche abgeben und nicht mehr richtig warm werden, müssen sie entlüftet werden. “Bleiben sie trotz Herunterregeln beständig warm, ist eventuell das Thermostatventil defekt”, erklärt Alexander Fack. Auch schwergängige Thermostate würden die Temperatur nicht mehr korrekt regulieren und sollten ausgetauscht werden. Unter www.oelheizung.info gibt es mehr Informationen.

Quelle: djd

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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